Länderinformationen

Nachfolgend finden Sie die individuellen Regelungen für die einzelnen Bundesländer. Weiter unten finden Sie die jeweiligen Corona-Informationsseiten der einzelnen Bundesländer.

Aufgrund der vielschichtigen Verordnungen können die folgenden Landesinformationen allerdings nur als Übersicht dienen. Zum Teil gibt es im kommunalen Bereich große Unterschiede bei der Auslegung der einzelnen Anordnungen, die bitte beachtet werden müssen! 

Gerne beraten wir Sie in individuellen Fällen.

 

In den Bundesländern gelten generell die Regelungen der sog. Corona-Notbremse (§ 28 b Infektionsschutzgesetz)

Überschreitet in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert 100 gilt u.a.:

  • Ausgangsbeschränkung zwischen 22 Uhr und 5 Uhr. Ausnahme ist z.B. die Berufsausübung.
  • Der stationäre Einzelhandel (Verkauf von Waren ohne Service) ist verboten. Click and Meet ist in diesem Bereich mit Einschränkungen bis zu einer Inzidenz von 150 erlaubt.
  • Handwerks- und Dienstleistungen bleiben erlaubt.
  • Großhandel ist erlaubt.

Individuelle Regelungen einzelner Bundesländer

Mund-Nasen-Schutz (§ 3)

Eine medizinische Maske, die die Anforderungen der Norm DIN EN 14683:2019-10 oder eines vergleichbaren Standards erfüllt, oder ein Atemschutz, welcher die Anforderungen der Standards FFP2 (DIN EN 149:2001), KN95, N95 oder eines vergleichbaren Standards erfüllt, muss getragen werden

  • in Arbeits- und Betriebsstätten sowie Einsatzorten (§ 3 Absatz 1 Nr. 8)
    gilt nicht in Arbeits- und Betriebsstätten am Platz oder bei Verrichtung der Tätigkeit, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann; dies gilt nicht, wenn gleichzeitig Publikumsverkehr besteht. (§ 3 Absatz 2 Nr. 3)
  • in anderen geschlossenen Räumen, die für die Öffentlichkeit oder für den Publikumsverkehr bestimmt sind. (§ 3 Absatz 1 Nr. 14)

Einzelhandel, Ladengeschäfte und Märkte sowie Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe (§ 13a)

  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist erlaubt, wenn Einzeltermine nach vorheriger Vereinbarung abgegeben werden. Es ist ein Kunde pro angefangene 40 qm Verkaufsfläche zulässig. Bei den Einzelterminen sind fest begrenzte Zeiträume pro Kunde vorzugeben und es gilt die Pflicht zur Datenverarbeitung nach § 6. (§ 13a Absatz 1)
  • Online-Handel ist zulässig. (§ 13a Absatz 1)
  • Werkstatt inkl. Ersatzteilverkaufsstellen dürfen geöffnet bleiben. In den Geschäftslokalen von Handwerkern und Dienstleistern ist der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen oder Dienstleistungen verbundenen Waren untersagt  (§ 13a Absatz 5), ABER  der Verkauf mit Einzeltermin (siehe oben) ist erlaubt.
  • Abhol- und Lieferservice ist erlaubt. (§ 13a Absatz 1)

 

Baden-Württembergische Coronaschutzverordnung vom 24. April 2021 (gültig bis 22. Mai 2021)

 

Stand: 25.04.2021, 8:30 Uhr

Kunden in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände und auf den zugehörigen Parkplätzen müssen eine FFP2-Maske tragen. Das Personal darf auch andere Masken tragen, sofern durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gegeben ist. (§ 12 Absatz 1 Satz 4 Nr. 3)

Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Märkte (§ 12)

  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist grundsätzlich verboten, wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 50 überschritten wird. (§ 12 Absatz 1 Satz 1)
  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist grundsätzlich erlaubt wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 50 unterschritten wird. Kunden müssen eine FFP2-Maske tragen. Es ist ein Kunde pro angefangene 10 qm für die ersten 800 qm und ein Kunde pro 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil zulässig. (§ 12 Absatz 1 Satz 7 Nr. 1)
  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist unter folgenden Bedingungen erlaubt, wenn eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt: Die Kunden müssen eine Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum vornehmen. Es ist ein Kunde pro angefangene 40 qm Verkaufsfläche zulässig. (§ 12 Absatz 1 Satz 7 Nr. 2)
  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist unter folgenden Bedingungen erlaubt, wenn eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 liegt: Die Kunden müssen eine Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum vornehmen. Es ist ein Kunde pro angefangene 40 qm Verkaufsfläche zulässig. Der Kunde muss ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC- Antigentests oder Selbsttests oder eines vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Tests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen. (§ 12 Absatz 1 Satz 7 Nr. 3)
  • Werkstätten dürfen geöffnet haben. (§ 12 Ansatz 1 Satz 2)
  • Handwerk und Dienstleistungen (für körpernahe Dienstleistungen gibt es Sonderregelungen) sind erlaubt.

Regelungen bei deutlich erhöhter 7-Tage-Inzidenz (§ 25)

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 200 überschritten wird, kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde durch Allgemeinverfügung anordnen, dass Beschäftigte bestimmter Betriebe und Einrichtungen nur dann in Präsenz am Arbeitsplatz eingesetzt werden dürfen, wenn sie zu Beginn des Arbeitstages über den Nachweis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentests oder Selbsttests oder eines vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Tests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis verfügen.

Nächtliche Ausgangssperre (§ 26)

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-lnzidenz von 100 überschritten wird, ist von 22 Uhr bis 5 Uhr der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung untersagt, es sei denn dies ist begründet aufgrund z.B.

  • Ausübung beruflicher Tätigkeit

 

Bayrische Corona-Schutzverordnung vom 5. Mai 2021 (gültig bis 2. Juni 2021)

Stand: 07.05.2021, 09:30 Uhr

Testpflicht (§ 6a)

Die Regelung wird durch die neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung "abgelöst". Es besteht ab dem 20.04.2021 eine bundesweite Testangebotspflicht.

Einzelhandel (§ 15)

  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist grundsätzlich nur für Personen gestattet, die einen negativen Corona-Test vorweisen. Dieses gilt u.a. nicht für den gewerblichen Handwerkerbedarf und Werkstätten.
  • Werkstätten dürfen geöffnet bleiben.
  • Handwerk und Dienstleistungen dürfen angeboten werden.

 

Berliner Coronaschutzverordnung vom 13. April 2021 (gültig bis 16. Mai 2021)

 

Stand: 19.04.2021, 08:00 Uhr

Verkaufsstellen des Einzelhandels (§ 8)

  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist grundsätzlich erlaubt, nach vorheriger Terminvergabe. Es ist ein Kunde pro 40 qm Verkaufsfläche zugelassen. (§ 8 Absatz 1)
  • Handwerk und Dienstleistungen sind erlaubt.
  • Werkstätten dürfen geöffnet werden. (§ 8 Absatz 2 Nr. 13)
  • Alle Personen müssen verpflichtend eine medizinische Maske tragen. Die Tragepflicht gilt auch auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen vor den Verkaufsstellen einschließlich der direkt zugehörigen Parkplätze. (§ 8 Absatz 1 Nr. 5)
  • Das Personal der Verkaufsstellen ist von der Tragepflicht nach Absatz 1 Nummer 5 befreit, wenn es keinen direkten Kundenkontakt hat oder wenn die Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel durch geeignete technische Vorrichtungen mit gleicher Wirkung wie durch das Tragen einer medizinischen Maske verringert wird. (§ 8 Absatz 4)

 

Brandenburgische Coronaschutzverordnung vom 23. April 2021 (gültig bis 16. Mai 2021)

 

Stand: 25.04.2021, 09:30 Uhr

Maskenpflicht (§ 3 Abs. 2)

Personen ab einem Alter von 16 Jahren erfüllen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung durch Tragen einer OP-Maske, einer Maske der Standards „KN95/N95“, „FFP2“ oder eines gleichwertigen Schutzniveaus (medizinische Gesichtsmaske); Atemschutzmasken mit Ausatemventil sind nicht zulässig. Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 15 Jahren können die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch durch Tragen einer textilen Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie, erfüllen; geeignet sind auch Schals, Tücher, Buffs, aus Baumwolle oder anderem geeigneten Material selbst hergestellte Masken oder Ähnliches.

Schließung von Einrichtungen, Betriebs- und Dienstleistungsbeschränkungen (§ 4)

  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist grundsätzlich erlaubt, nach vorheriger telefonischer oder elektronischer Terminvereinbarung für einzelne Kunden. Es ist ein Kunde pro 40 qm Verkaufsfläche zugelassen. (§ 4 Nr. Absatz 2 Nr. 11)
  • Werkstätten dürfen geöffnet bleiben. (§ 4 Absatz 3 Nr. 13)

Dienstleistungen und Handwerk (§ 6)

  • Handwerk und Dienstleistungen sind erlaubt.

 

Bremer Coronaschutzverordnung vom 6. Mai 2021 (gültig bis 7. Juni 2021)

 

Stand: 09.05.2021, 08:00 Uhr

Nächtliche Ausgangsbeschränkung (§ 3a)

Der Aufenthalt von Personen außerhalb einer Wohnung oder einer Unterkunft und dem jeweils dazugehörigen befriedeten Besitztum ist von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetags untersagt. Ausnahmen u.a.:

  • der Berufsausübung

Einzelhandel (§ 4c)

  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist grundsätzlich verboten.
  • Werkstätten dürfen geöffnet bleiben (§ 4c Absatz 3 Nr. 18).
  • Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe dürfen geöffnet bleiben (§ 4c Absatz 3 Nr. 19).
  • Die Auslieferung von Waren auf Bestellung sowie deren Abverkauf im Fernabsatz zur Abholung bei kontaktloser Übergabe außerhalb der Geschäftsräume unter Wahrung des Abstandsgebots ist erlaubt. Die Abholung ist in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr untersagt. (§ 4c Absatz 2).

Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (§ 10a)

  • in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden;
  • in allen nicht dem Publikumsverkehr zugänglichen Arbeits-, Dienst- und Betriebsstätten.
    Die Maske darf abgenommen werden:
    • Am festen Arbeitsplatz bei einem Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Personen.
    • Wenn sich nur eine Person im Raum befindet.
  • In Kraftfahrzeugen, die nicht dem öffentlichen Personenverkehr dienen, gilt für anwesende Personen mit Ausnahme der Fahrzeugführerin oder des Fahrzeugführers eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Diese Pflicht gilt nicht,
    • wenn sich in dem Kraftfahrzeug ausschließlich Angehörige eines gemeinsamen Haushalts (§ 2 Absatz 2) befinden oder
    • wenn zwischen den Personen ein familienrechtliches Sorge- oder Umgangsrechtsverhältnis besteht.

Betriebliche Testbescheinigungen (§ 10i)

Sofern Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihren Beschäftigten Angebote für Coronavirus-​Testungen unterbreiten, sind Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die eine Sicherheitsbeauftragte oder einen Sicherheitsbeauftragten bestellen müssen, berechtigt, Testnachweise über Schnelltests auszustellen, die als Testnachweise nach § 10h Satz 1 Nummer 1 gelten.

Coronaschutzverordnung vom 23. April 2021 nicht amtliche Lesefassung (gültig bis 21. Mai 2021)

 

Stand: 25.04.2021, 09:30 Uhr

Schließung von Verkaufsstätten des Einzelhandels (§ 3a)

  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist grundsätzlich verboten. (§ 3a Absatz 1)
  • Beratung und Verkauf nach vorheriger Terminvereinbarung für einen fest begrenzten Zeitpunkt ist erlaubt. Kunden müssen dann einen negativen Corona-Test nachweisen und höchstens eine Person je 40 qm Verkaufsfläche ist erlaubt. (§ 3a Absatz 1 Nr. 22)
  • Der Online-Handel ist erlaubt. (§ 3a Absatz 1)
  • Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe dürfen geöffnet bleiben. (§ 3a Absatz 2)
  • Ersatzteilverkaufsstätten für Kraftfahrzeuge dürfen geöffnet bleiben. (§ 3a Absatz 1 Nr. 19)

 

Hessische Coronaschutzverordnung vom 5. Mai 2021 (gültig bis 30. Mai 2021)

 

Stand: 09.05.2021, 07:45 Uhr

Einzelhandel (§ 2)

  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist grundsätzlich verboten (§ 2 Absatz 1)
  • Abhol- und Lieferdienste sind erlaubt. (§ 2 Absatz 1)
  • Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe dürfen geöffnet bleiben. (§ 2 Absatz 2)
  • Der Warenverkauf im Rahmen oder im Zusammenhang mit der Dienstleistungserbringung ist gestattet. (§ 2 Absatz 2)
  • Der Warenverkauf darf nicht über das bestehende Sortiment hinausgehen. (§ 2 Absatz 2)

 

Coronaschutzverordnung Mecklenburg-Vorpommern vom 23. April 2021 (gültig bis 22. Mai 2021)

 

Stand: 25.04.2021, 9:45 Uhr

Mund-Nasen-Bedeckung (§ 3)

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist auch von jeder Person in einer Arbeits- oder Betriebsstätte einschließlich einer beruflichen Fahrgemeinschaft zu tragen, es sei denn, dass

  1. die Person einen Arbeitsplatz eingenommen hat und das Abstandsgebot nach § 2 Abs. 2 Satz 1 zu jeder anderen Person in der Arbeits- oder Betriebsstätte eingehalten wird oder

  2. die Art der Tätigkeit, wie insbesondere handwerkliche oder körperlich anstrengende Tätigkeiten, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zulässt.

Eine medizinische Maske ist in den Verkaufsflächen und auf den Parkplätzen zu tragen. (§ 3 Absatz 1)

Kinder bis 15 Jahre brauchen nur eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. (§ 3 Absatz 6)

Betriebsverbote sowie Betriebs- und Dienstleistungsbeschränkungen (§ 10)

  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist grundsätzlich zulässig, wobei Kunden gemäß § 5a getestet sein müssen und ein entsprechendes Hygienekonzept nach § 4 erstellt ist. 
  • Handwerk und Dienstleistungen sind erlaubt.
  • Werkstätten dürfen geöffnet bleiben und Testung der Kunden entfällt (§ 10 Absatz 3 Satz 2 Nr. 11).
  • Abhol- und Lieferdienste sind erlaubt und Testung der Kunden entfällt (§ 10 Absatz 3 Satz 2 Nr. 5).

 

Niedersächsische Coronaschutzverordnung vom 8. Mai 2021 (gültig bis 30. Mai 2021)

 

Stand: 09.05.2021, 07:15 Uhr

Maskenpflicht (§ 3)

Im Einzelhandel muss eine sog. medizinische Maske getragen werden. (§ 3 Absatz 2 Nr. 1 i.V.m.  § 11 Absatz 1 bis 3)
Dieses gilt laut Verordnungstext nicht für Ladenlokale des Handwerks und Werkstätten, die in § 12 aufgeführt sind.

Hygiene- und Infektionsschutzanforderungen (§ 4)

Einrichtungen, die für einen Kunden- oder Besucherverkehr geöffnet sind, haben folgende Hygieneanforderungen sicherzustellen:

  • Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl von Gelegenheiten zum Händewaschen beziehungsweise zur Händehygiene.
  • Die regelmäßige infektionsschutzgerechte Reinigung aller Kontaktflächen und Sanitärbereiche in Intervallen, die den besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung tragen.
  • Die infektionsschutzgerechte Reinigung von körpernah eingesetzten Gegenständen oder Werkzeugen nach jedem Kundenkontakt.
  • Gut sichtbare und verständliche Informationen zum infektionsschutzgerechten Verhalten durch Informationstafeln oder ähnliches.

Handel, Handwerk (§§ 11und 12)

  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist grundsätzlich erlaubt, wenn vorher eine Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum erfolgte und die Rückverfolgbarkeit sichergestellt ist. Es ist ein Kunde pro 40 qm Verkaufsfläche zulässig. (§ 11 Absatz 3)
  • Einrichtungen des Handwerks und des Dienstleistungsgewerbes bleiben einschließlich des Verkaufs notwendigen Zubehörs geöffnet. (§ 12)
  • Abhol- und Lieferdienste sind zulässig (§ 11 Absatz 1 Nr. 1)

Coronaschutzverordnung NRW vom 10. Mai 2021 (gültig bis 14. Mai 2021)

 

Stand: 11.05.2021, 21:30 Uhr

Wirtschaftsleben (§§ 4 bis 9)

  • Der stationäre Einzelhandel (Verkauf von Waren ohne Service) ist grundsätzlich verboten, es sei denn es wurden nach vorheriger Vereinbarung Einzeltermine für einen fest begrenzten Zeitraum vergeben, bei denen pro angefangene 40 qm Verkaufsfläche einer Kundin oder einem Kunden zeitgleich Zutritt zu der Einrichtung gewährt wird. (§ 5 Absatz 1)
  • Abhol-, Liefer- und Bringdienste gewerblicher Einrichtungen sind nach vorheriger Bestellung unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen zulässig. (§ 5 Absatz 1)
  • Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe sind unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen befugt, ihre Tätigkeit auszuüben. Das Abstandsgebot sowie die Maskenpflicht sind einzuhalten. (§ 6 Absatz 2).

 

Rheinland-Pfälzische Coronaschutzverordnung vom 23. April 2021 (gültig bis 23. Mai 2021)

 

Stand: 25.04.2021, 21:45 Uhr

Betriebsuntersagungen und -beschränkungen sowie Schließung von Einrichtungen (§ 7)

  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist grundsätzlich erlaubt.
  • Online-Handel ist erlaubt
  • Werkstattleistungen und Reparaturannahmen

Das Betreten von Ladengeschäften des Einzelhandels sowie die Öffnung von Ladenlokalen, deren Betreten zur Entgegennahme einer Dienst- oder Werkleistung erforderlich ist, ist nur nach Maßgabe eines negativen SARS-CoV-2-Tests gestattet. Von der Testverpflichtung ausgenommen sind Werkstätten. (§ 7 Absatz 3 Nr. 13)

Saarländische Coronaschutzverordnung vom 1. Mai 2021 (gültig bis 16. Mai 2021)

 

Stand: 01.05.2021, 07:30 Uhr

Maskenpflicht (§ 5)

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung im öffentlichen Raum besteht, wenn sich Menschen im öffentlichen Raum begegnen, soweit nichts anderes geregelt ist.

Eine Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (sogenannte OP- Maske) oder FFP2-Maske oder vergleichbarer Atemschutzmaske besteht in geschlossenen Räumen von Einrichtungen, Betrieben, Läden und Angeboten, die nach dieser Verordnung geöffnet werden dürfen. (§ 5 Absatz 3 Nr. 1)

Testpflicht (§ 9)

Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt sind verpflichtet, sich zweimal wöchentlich zu testen oder testen zu lassen. Der Nachweis über die Testung ist von diesen für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren. Arbeitgeber sind verpflichtet, den Beschäftigten die Tests kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Ladengeschäfte und Märkte (§ 10)

  • Der reine stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist verboten.
  • Einschlägige Ersatzteilverkaufsstellen dürfen geöffnet bleiben. (§ 10 Absatz 1 Nr. 2)
  • Die handwerklichen Leistungen im Bereich Reifenservice und Kfz-Service sind erlaubt. (§ 10 Absatz 1 Nummer 1 i.V.m. § 28b IfSG)

Sächsische Coronaschutzverordnung vom 4. Mai 2021 (gültig bis 30. Mai 2021)

 

Stand: 09.05.2021, 07:30 Uhr

Ladengeschäfte, Dienstleistungen (§ 7)

  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist grundsätzlich erlaubt, wenn vorab elektronisch oder fernmündlich ein Termin vereinbart wurde. Es ist ein Kunde pro 40 qm Verkaufsfläche zugelassen. Es muss ein Anwesenheitsnachweis geführt werden. (§ 7 Absatz 4)
  • Handwerk und Dienstleistungen sind erlaubt. (§ 7 Absatz 2)
  • Onlinehandel ist erlaubt. (§ 7 Absatz 2)
  • Abhol- und Lieferdienste sind erlaubt. (§ 7 Absatz 2)
  • Werkstätten und Kfz-Teileverkaufsstellen dürfen geöffnet bleiben. (§ 7 Absatz 2)

Erweiterte Maskenpflicht (§ 7 Absatz 2)

Besucher haben in geschlossenen Räumen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

 

Coronaschutzverordnung Sachsen-Anhalt vom 7. Mai 2021 (gültig bis 24. Mai 2021)

 

Stand: 09.05.2021, 07:30 Uhr

Allgemeine Anforderung an Betriebe (§ 3)

Die Betreiber haben erforderliche Maßnahmen zu treffen, um die Einhaltung folgender Hygienestandards zu gewährleisten:

  • Kunden halten in der Einrichtung und beim Warten vor dem Eingang das Abstandsgebot ein;
  • Kunden sowie Beschäftigte halten die allgemeinen Regeln zur Husten- und Niesetikette ein;
  • in geschlossenen Räumen bestehen für Kunden Möglichkeiten zum Waschen oder Desinfizieren der Hände;
  • Oberflächen, die häufig von Kunden berührt werden, sowie Sanitäranlagen werden regelmäßig gereinigt;
  • Innenräume werden regelmäßig gelüftet.

An allen Eingängen ist durch deutlich sichtbare Aushänge in verständlicher Form hinzuweisen:

  • auf die Hygienestandards;
  • darauf, dass Zuwiderhandlungen zum Verweis aus der Einrichtung führen können;
  • auf für die Einrichtung ergebende Zugangsbeschränkungen, gegebenenfalls unter Angabe der Höchstzahl für gleichzeitig anwesende Personen.

Einzelhandel, Dienstleistungen (§§ 8, 9)

  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist grundsätzlich erlaubt. Maximal ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche (bis 800qm Verkaufsfläche, darüber hinaus ein Kunde pro 20 qm)
  • Die Erbringung von Dienstleistungen ohne Körperkontakt ist erlaubt.

Maskenpflicht

Vor und in Verkaufs- und Warenausgabestellen des Einzelhandels und auf den dazugehörigen Parkplätzen haben Kunden und Personal eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (§ 8 Abs. 4). Ausnahmen gelten nach wie vor hinter geeigneten physischen Barrieren. Ausgenommen sind Beschäftigte, wenn die Übertragung von Viren durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird.

 

Schleswig-Holsteinische Coronaschutzverordnung vom 7. Mai 2021 (bis 16. Mai 2021)

 

Stand: 09.05.2021, 07:45 Uhr

 

Geschäfte des Einzelhandels (§ 22)

  • Der stationäre Handel (Verkauf von Ware ohne Dienstleistung) ist ab einer Inzidenz von 100 grundsätzlich verboten. (§ 22 Absatz 1 i.V.m. § 28b IfSG)
  • Handwerk und Diensleistungen sind erlaubt. (§ 22 Absatz 1 i.V.m. § 28b IfSG)

 

Thüringische Coronaschutzverordnung vom 5. Mai 2021 (gültig bis 3. Juni 2021)

 

Stand: 09.05.2021, 07:45 Uhr