Reifen von A bis Z

A

Jedes Fahrzeug verfügt über ein Abblendlicht. Es dient zum Ausleuchten der Fahrbahn in der Dunkelheit. Das Abblendlicht ist asymmetrisch ausgerichtet, d.h. die Scheinwerferleuchten sind unterschiedlich in der Leuchtkraft eingestellt (eine Seite wirft einen längeren Lichtstrahl, als die andere). Die Ausrichtung ist vom Land, bzw. vom Verkehr abhängig. In Ländern mit Linksverkehr, ist die linke Seite stärker ausgeleuchtet und in Ländern mit Rechtsverkehr die rechte Seite. So kann man entgegenkommende Fahrzeuge nicht blenden und gleichzeitig ist der Fahrbahnrand gut erkennbar.

ABE steht für Allgemeine Betriebserlaubnis. Die Allgemeine Betriebserlaubnis muss für jeden Pkw erteilt werden. Das geschieht automatisch bei der Aushändigung des Fahrzeugscheins. Wenn Änderungen am Auto vorgenommen werden (Tuning o.ä.) müssen diese vom TÜV abgenommen und in den Fahrzeugbrief eingetragen werden.

Beim alltäglichen Fahren und Bremsen mit dem Auto nutzt die Oberfläche der Reifen ab, man spricht hierbei vom Abrieb oder Verschleiß. Der Abrieb bei Reifen ist ganz natürlich, Sie sollten daher regelmäßig das Profil Ihrer Reifen checken: Winterreifen sollten mindestens 4 mm, Sommerreifen 3 mm Profil haben. Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 mm.

Das Abriebsbild eines Reifens liefert nützliche Hinweise beispielsweise auf Fehleinstellungen am Fahrwerk oder auf falschen Luftdruck. Die regelmäßige Kontrolle der Räder und des Fahrwerks beim Reifenfachhändler ist spätestens alle 10.000 km empfehlenswert. Die regelmäßige Überprüfung des Luftdrucks am Reifen sollte durch den Autofahrer bei jedem zweiten Tankstopp erfolgen. Sehen Sie auch: Abrieb, Profiltiefe

ABS ist die Abkürzung für Anti-Blockier-System. Dieses System ist eine Bremshilfe, die durch automatische Stotterbremse das Blockieren der Räder bei einer Vollbremsung verhindert und so das kontrollierte Lenken des Fahrzeugs in Gefahrensituationen ermöglicht. Mittlerweile sind alle Neuwagen mit ABS ausgestattet.

Unter dem Wort Abschleppen, versteht man das Ziehen eines Fahrzeuges. Das defekte Fahrzeug wird von einem anderen Fahrzeug, oder auch von einem Abschleppfahrzeug gezogen. Es gibt neben dem Abschleppseil noch weitere Methoden:

- Abschleppstange
- Abschleppachse

Bei allen drei Methoden ist jedoch zu beachten, dass in der Mitte des Abschleppseils, der Stange oder auch der Achse, ein kleines rotes Fähnchen angebracht ist, damit für die anderen Verkehrsteilnehmer der Abschleppvorgang eindeutig erkennbar ist.

Dieses Fahrerassistenzsystem passt die Geschwindigkeit des Fahrzeugs automatisch dem Verkehrsfluss an. Siehe auch ACC.

ACC steht für Adaptive Cruise Conrol und gehört zu der Gattung der Fahrerassistenzsysteme. Es regelt die Geschwindigkeit des Fahrzeuges und den Abstand zum Vordermann. Durch einen Radarsensor wird der Raum vor dem Fahrzeug überwacht. Je nach Abstand zu den anderen Fahrzeugen wird die Geschwindigkeit entsprechend gedrosselt oder beschleunigt. Siehe auch Abstandsregler.

Die Achsposition ist beim Reifenwechsel zu beachten. Sie gibt an, wo ein Reifen eingesetzt wurde und jetzt eingesetzt werden soll. Die Kräfte, die auf die Fahrbahn übertragen werden müssen, sind auf der Lenkachse anders als auf der Antriebsachse und hängen darüber hinaus auch von der Antriebsart (Front-, Heck- oder Allradantrieb) ab. Generell gilt: Die besseren Reifen mit höherer Profiltiefe sollten auf die Hinterachse. Um eine gleichmäßige Abnutzung der Reifen zu erreichen, können die Radpositionen verändert werden. Auch das Umstecken über Kreuz (VL nach HR usw.) kann bei nicht laufrichtungsgebundenen Reifen, die Abnutzung verbessern.

Der Airbag (Luftsack) gehört zu den passiven Sicherheitsmaßnahmen eines Autos. Er mildert die Unfallfolgen nach einem Crash. Ein Airbag kann an verschiedenen Stellen im Auto angebracht sein: zusammengefaltet im Lenkrad oder Armaturenbrett, in der Sitzlehne oder am Innenrand Ihres Wagendachs auf Kopfhöhe. Obwohl bei der Erfindung des Airbags an nicht angeschnallte Personen gedacht wurde, gehört heute zum Airbag grundsätzlich ein angelegter Sicherheitsgurt. Was Sie bei einem Fahrzeug mit Airbag beachten sollten: Bei Fahrzeugen mit Sitz-Airbags dürfen Sie nur zugelassene Schonbezüge verwenden. Ältere Airbags sollten regelmäßig auf Ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden, fragen Sie Ihre Autowerkstatt. In Fahrzeugen mit Beifahrer-Airbag dürfen Sie kein Kind im Kindersitz auf dem Beifahrersitz mitnehmen, es besteht Verletzungsgefahr, wenn der Airbag auslöst. Achten Sie beim Fahren darauf, dass Sie Ihren Sitz soweit wie möglich nach hinten schieben, aber nicht mit durchgestreckten Armen fahren. Im Falle eines Unfalles können Sie hier erhebliche Verletzungen davon tragen. Schauen Sie unbedingt in die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeuges oder lassen Sie sich von der Werkstatt Ihres Vertrauens oder einem Händler die optimale Sitzposition erklären. Besonders ist die Sitzposition mit Kindern und Maxi Cosi zu beachten.

Das Alpine-Symbol wird auch Schneeflockensymbol genannt. Mehr dazu unter Schneeflocke.

Reifen altern aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse beispielsweise durch Witterungseinflüsse wie UV-Licht, Feuchtigkeit sowie extrem hohen oder niedrigen Temperaturen. Dadurch verändern sich Elastizität und Haftfähigkeit des Reifens. Das gilt auch für nicht oder wenig benutzte Reifen. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, werden dem Material Substanzen zugegeben, die den Alterungsprozess stark verlangsamen. Damit ist gewährleistet, dass auch ein mehrere Jahre (maximal 5 Jahre) sachgemäß gelagerter Reifen der Spezifikation eines Neureifens entspricht und in seiner Verwendungstauglichkeit nicht beeinträchtigt ist. Es wird empfohlen, Reifen nach zehn Jahren durch neue zu ersetzen.

Eine Vielzahl von Eigenschaften, die ein Reifen einmal haben soll, wird bereits in der Entwicklungsphase festgelegt. Die Anforderungen reichen von Brems-, Aquaplaning- und Handlingeigenschaften über Abriebfestigkeit und Komfortverhalten bis hin zu Geräuschentwicklung und Rollwiderstand, außerdem sollen die Reifen möglichst leicht sein. Letztendlich gilt: Bei jedem Reifen darf der Tragfähigkeitsindex die im Fahrzeugschein angegebene höchste Achslast und der Geschwindigkeitsindex die im Fahrzeugschein angegebene Höchstgeschwindigkeit nicht unterschreiten. Dabei muss die maximale Summe der Antriebs-, Brems- und Seitenkräfte bei unterschiedlichsten Witterungsbedingungen sicher auf die Straße übertragen werden.

Aquaplaning setzt dann ein, wenn bei Nässe jeglicher Kontakt vom Reifen zur Fahrbahn abreißt, also die Räder auf dem Wasserfilm der Straße "schwimmen". Das kann bereits bei geringen Geschwindigkeiten passieren, wenn der Wasserfilm entsprechend hoch, und der Straßenbelag sehr glatt, oder das Profil weitgehend verschlissen ist. Aber auch bei geringen Wasserhöhen kann bei entsprechend hoher Geschwindigkeit Aquaplaning einsetzen. Um die Gefahr des Aquaplanings zu minimieren, haben die Reifenhersteller spezielle Gummimischungen und Profile entwickelt, die die Haftung auf der Straße vergrößern und das Wasser "wegschieben". Achten Sie auf ausreichend Profil und auf eine angepasste Geschwindigkeit bei Nässe, um die Gefahr des Aquaplanings zu verringern.

ASR ist die Abkürzung für Antriebsschlupfregelung. ASR verhindert ein Durchdrehen der Räder beim Anfahren, wenn Sie zu viel Gas geben. Durch das Drosseln der Gaszufuhr wird dafür gesorgt, dass die Räder wieder genug Grip haben. ASR verbessert die Beschleunigung Ihres Autos und der Reifenverschleiß nimmt ab.

Beim asymmetrischen Profil wurden unterschiedliche Profileigenschaften in einem Reifen vereint. An der Außenseite weisen diese Reifen zumeist eine geschlossene Schulter auf, die zu erhöhter Blocksteifigkeit und infolge dessen zu einer verbesserten Kurvenstabilität führt. Der offene, zur Innenschulter hin verlaufende Profilbereich dagegen übernimmt die Aufgabe der schnellen Wasserableitung. Reifen mit asymmetrischem Profil können beliebig auf dem Fahrzeug montiert werden, sie haben nur eine vorgeschriebene Innen- bzw. Außenseite, die es zu beachten gilt.

Die Abgasuntersuchung* findet - je nach der Art Ihres Fahrzeugs -entweder einmal im Jahr oder alle zwei Jahre im Rahmen der TÜV-Untersuchung statt. Wann diese fällig ist können Sie anhand der AU-Plakette auf Ihrem vorderen Kennzeichen ablesen. Die Plakette ist achteckig, das Jahr wird durch die Zahl in der Mitte angegeben und der Monat der nächsten AU-Untersuchung weist  Die Abgasuntersuchung ist Pflicht. Werden Sie mit einer ungültigen AU-Plakette erwischt, können Sie mit einer Strafe in Höhe von 15,00 Euro rechnen (bei einer Fristüberschreitung von 2 - 8 Monaten). Bei mehr als 8 Monaten gibt es einen Strafpunkt im Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg (KBA) sowie ein höheres Bußgeld. * Die AU für Benzinfahrzeuge ohne Katalysator (oder mit ungeregeltem Kat) ist jährlich vorgeschrieben. Die AU für Benzinfahrzeuge mit geregeltem Kat und für Dieselfahrzeuge ist bei einem Neuwagen erstmals nach drei Jahren fällig, danach alle 2 Jahre.

Die Aufstandsfläche ist der Bereich des Reifens, der den Untergrund berührt und damit den Kontakt zur Fahrbahn herstellt. Die Aufstandsfläche ist bei Straßenfahrten nicht größer als die Fläche einer Postkarte, was den hohen Stellenwert des Reifens als Sicherheitskomponente am Fahrzeug deutlich unterstreicht.

Wer auf ausländischen Straßen unterwegs ist, unterliegt grundsätzlich dem dortigen Verkehrsrecht. Die Verkehrsvorschriften im Ausland weichen teilweise erheblich von den deutschen Bestimmungen ab. Wenn Sie also mit dem Auto in den Urlaub fahren, erkundigen Sie sich vorher genau nach den jeweiligen Regeln und Pflichten. Das erspart Ihnen Ärger und Geld im Urlaub. Achten Sie auch unbedingt darauf, dass in den meisten europäischen Ländern eine Höchstgeschwindigkeit gilt.

Der Auspuff leitet die Abgase, die im Motor produziert werden, ab. Er besteht in der Regel aus mehreren hintereinander angeordneten Teilen: Abgaskrümmer - direkt an dem Motor Katalysator - filtert die Abgase und reduziert den Schadstoffgehalt Mittelschalldämpfer - dient der Geräuschdämmung Nachschalldämpfer - dient der Geräuschdämmung Endrohr - das letzte Stück vom Auspuff / Ableitung der Gase zum Fahrzeugende.

Aufgrund von Ungleichgewichten am Rad-Reifen-System durch unterschiedliche Massenverteilung muss ein montierter Reifen ausgewuchtet werden, um einen optimalen Rundlauf zu gewährleisten. Hierzu werden kleine Gewichte an der Felge angebracht. Schlecht ausgewuchtete oder nicht ausgewuchtete Räder beanspruchen Reifen, Radlager und Radaufhängung übermäßig.

B

Ihre Autobatterie speichert den Strom aus der Lichtmaschine und speist die Zündung Ihres Autos beim Starten. Während der Fahrt wird sie geladen. Wenn man die Autobatterie längere Zeit nicht nutzt entlädt sie sich.

Die vorgeschriebene Beleuchtung für ein Auto sind zwei weiße Frontscheinwerfer, zwei rote Rücklichter, zwei oder drei rote Bremslichter, eine weiße Rückleuchte für den Rückwärtsgang und vier Blinker. Die Beleuchtung an Ihrem Fahrzeug sollte regelmäßig überprüft werden und immer in Ordnung sein. Auch zusätzliche Nebelscheinwerfer, die nicht zur vorgeschriebenen Beleuchtung gehören, sollten Sie in diese Intervalle mit einschließen. Überprüfen Sie bei eingeschalteter Zündung:

- die Blinker und die Warnblinkanlage; blinkt ein Blinker doppelt so schnell, ist eine Blinker-Birne auf dieser Seite defekt
- die Bremsleuchten
- Abblendlicht und Fernlicht
- die Nebelschlussleuchte und ggf. die Nebelscheinwerfer

Tipp: Wenn Sie allein die Beleuchtung überprüfen möchten, fahren Sie doch Ihren Wagen vor ein Schaufenster. Im Spiegelbild können Sie die Beleuchtungsanlage überprüfen und auch sehen, ob Ihre Bremsleuchten in Ordnung sind. Bitte beachten Sie, dass auch funktionstüchtige Scheinwerfer nur optimal die Straße ausleuchten können, wenn sie frei von Schmutz und Öl sind. Sollte einer Ihrer Scheinwerfer defekt oder das Glas des Scheinwerfers beschädigt sein ist es sinnvoll, Rat bei Ihrer Werkstatt einzuholen. Dort können defekte Glühbirnen umgehend ausgetauscht werden und die Scheinwerfer auf Wasserdichte überprüft werden. Kann Feuchtigkeit in die Scheinwerfer eindringen führt das zu Korrosion und Wackelkontakten, die Schäden in der Elektrik hervorrufen.

Wissenschaft, die technische Probleme nach dem Vorbild der Funktionen von Körperorganen aus der Natur zu lösen versucht.

BioTRED ist ein patentiertes Verfahren, mit dem Stärke aus Mais mittels Photosynthese gewonnen und der Gummimischung hinzugefügt wird. Dieser Rohstoff ersetzt als Füllstoff im Reifen teilweise die Zugabe von Ruß und ermöglicht somit ein besonders umweltfreundliches Produktionsverfahren.

Die Bodenfreiheit bezeichnet den Abstand zwischen dem Fahrzeugboden und der Fahrbahn. Bei Pkw wird im Allgemeinen der Abstand zwischen dem tiefsten Punkt der Karosserie und der Fahrbahn angegeben. Bei Sportwagen ist die Bodenfreiheit im Vergleich zu Geländewagen sehr gering.

Sowohl das schnelle Überfahren von Bordsteinkanten als auch das Parken auf der Bordsteinkante kann zu Quetschungen und damit zu Beschädigung der Karkassfäden. und damit zu einem gefährlichen Reifendefekt führen. Unterziehen Sie deshalb Ihre Reifen regelmäßig einer Sichtprüfung. Sollten Sie einen Einfahrschaden entdecken, lassen Sie diesen von einem Fachmann begutachten.

Was früher als extrem breit galt, ist heute schon Serie. Früher sagte man, dass Winterreifen gerne etwas schmaler sein dürften. Heute dagegen kann man auch im Winter seine bevorzugte Reifengröße weiterfahren. Die Reifenhersteller haben ihre Winterreifensortimente längst den Verbraucherwünschen angepasst. Breitreifen im Winter haben leichte Nachteile im Tiefschnee und auf Nässe, sind allerdings bei trockener Fahrbahn ihren "schmalen" Kollegen voraus. "Sommerbreitreifen" eignen sich für den Winter überhaupt nicht. Diese Reifen sind sportlich ausgelegt, haben relativ große Profilklötze und keine Lamellierung. Heute gibt es für jedes Fahrzeug Winterreifen und diese sind sogar für Geschwindigkeiten von bis zu 240 km/h zugelassen. In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht.

Dieses Fahrerassistenzsystem erkennt eine Notbremsung an der Geschwindigkeit mit der aufs Bremspedal getreten wird und baut automatisch den Maximaldruck im System auf. Heißt bei Mercedes-Benz Brake Assist (BAS), bei VW Hydraulischer Bremsassistent (HBA).

Wir haben im Fahrzeug eine Fußbremse (hydraulische Bremse) und eine mechanische Bremse (Handbremse). Die Fußbremse kommt beim Fahren des Fahrzeugs zum Einsatz, die Handbremse sichert das stehende Fahrzeug.

Die Bremsflüssigkeit ist dazu da, den Bremsdruck, der im Hauptbremszylinder erzeugt wird, über die Bremsleitungen an die Räder weiterzuleiten. Da Bremsflüssigkeit stark Wasser anziehend (hygroskopisch) ist, muss man sie alle zwei Jahre oder nach Herstellerangabe austauschen. ACHTUNG: Bremsflüssigkeit ist giftig!

Bremsplatten können entstehen, wenn bei einer Bremsung ohne ABS aus hoher Geschwindigkeit die Räder blockieren. Die Reifen "radieren" heftig über die Fahrbahn und der Abrieb an dieser Stelle ist in den meisten Fällen so stark, dass die Reifen stark beschädigt sind und gewechselt werden müssen.

Berechnet sich nach der Formel: (Geschwindigkeit durch 10)  mal (Geschwindigkeit durch 10). Erhebliche Bremsweg-Unterschiede beim gleichen Modell ergeben sich durch: Reifenmarke und -modell, Reifengröße, Art der Felgen, Bremsbeläge und - seltener - durch den Fahrzeugzustand. Außerdem spielt natürlich die Fahrbahnbeschaffenheit eine Rolle und kann den Bremsweg zum Beispiel bei Glätte um das Zehnfache verlängern.

C

C steht für "Commercial" und bezeichnet Reifen mit verstärktem Unterbau und damit höherer Tragfähigkeit insbesondere für Transporter und Vans.

CBC - Cornering Brake Control - ist eine Erweiterung des ABS-Systems und erhöht die Fahrstabilität insbesondere beim Bremsen in Kurven. Durch die Verlagerung der Radlasten beim Bremsen in Kurven kann das Fahrzeug instabil werden. CBC dosiert die Bremskraft in jedem einzelnen Rad und minimiert so die Gefahr der Unter- oder Übersteuerung.

Als Common Rail wird ein bestimmter Diesel-Direkteinspritzer bezeichnet. Die Vorteile dieser Einspritzanlage sind die bessere Gemischbildung in den Zylindern, der reduzierte Verbrauch und niedrigere Emissionen.

Die Karkasse besteht aus feinen Cordfäden, die früher aus Baumwolle bestanden, heute aber hauptsächlich aus Kunstfaser (im wesentlichen Rayon) bestehen. Die Cordfäden werden gummiert und tragen auf der, der Innenseite des Reifens zugewandten Seite zur Abdichtung eine spezielle Gummischicht. Vom Verlauf der Cordfäden von Wulst zu Wulst hängt die Reifenbauart ab: Sind die Fäden schräg zur Fahrtrichtung angeordnet, handelt es sich um Diagonalreifen, wenn sie quer angeordnet sind, also im rechten Winkel zur Laufrichtung, spricht man von Radialreifen.

Das Wort Coupé stammt aus dem französischen und bedeutet "abgeschnitten". In der Automobilbranche steht das Wort Coupé für einen geschlossenen Sportwagen mit zwei, oder auch vier Sitzen. Typisch für das Modell ist, dass es eine Sonderform der Limousine ist und normalerweise ein lang gezogenes, auslaufendes Dach hat.

Der Crashtest dient dazu, anhand von Tests herauszufinden, was an Fahrzeugen verbessert werden sollte bzw. zur Aufdeckung von Schwachstellen. Des Weiteren sind sie unabdingbar, um neu entwickelte Techniken zu prüfen. Bevor heutzutage ein Auto in Serienproduktion geht, wird es zahlreichen Crashtests unterzogen. Bei solchen Tests wird die gewünschte Situation nachgestellt und die Auswirkungen werden durch Sensoren gemessen.

Der Cw- Wert (Strömungswiderstandskoeffizient) gibt an, wie hoch der Luftwiderstand eines Fahrzeuges ist. Bei der Formel Cw steht das C für WERT (nach den üblichen Formelzeichen) und w für Widerstand. Dieser Wert ist abhängig von der Fahrzeugform und der Größe der "Stirnfläche" des Fahrzeuges. Je niedriger der Cw- Wert, desto niedriger der Luftwiderstand, was sich wiederum positiv auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt.

D

Die Verbindungsstreben zwischen dem Karosserieunterbau und dem Dach eines Autos werden als Säulen bezeichnet. Bei einem Personenwagen wird alphabethisch von vorn nach hinten durchgezählt. Die A-Säule liegt seitlich im Blickfeld des Fahrers, die B-Säule zwischen Fahrertür und Fronttür. Bei kleineren Fahrzeugen ist die C-Säule die letzte Dachstrebe, während bei größeren zwischen der C-Säule und der D-Säule noch ein Seitenfenster vorhanden sein kann. Grundsätzlich gilt, dass Fensteröffnungen die Stabilität einer Karosserie schwächen. Auch der Schutz bei Seitenaufprall oder Überschlag ist ein wichtiges Kriterium der Säulenkonstruktion. (dpa) Quelle: Kölner-Stadt-Anzeiger Nr. 24 v. 28./29. Januar 2006

Bei Diagonalreifen sind die Cordfäden der einzelnen Lagen schräg zur Fahrtrichtung angeordnet. Im Gegensatz dazu gibt es Radialreifen, bei denen die Cordfäden im 90° Winkel zur Laufrichtung angeordnet sind. PKW-Reifen enthalten heute immer eine Radialkarkasse, wobei bei Motorrad-, Flugzeug- und Motorsportreifen auch eine Mischbauweise zum Einsatz kommt.

Der Dieselmotor wurde im Jahre 1892 von Erfinder Rudolf Diesel entwickelt. Im Gegensatz zum Ottomotor wird die Zündung nicht über die Zündkerzen abgewickelt, sondern durch Verdichtung. Der Dieselmotor arbeitet, genau wie der Ottomotor, über vier Takte: Ansaugen von Luft, Kompression der Luft und Einspritzen des zerstäubten Dieselkraftstoffs, Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemisches und Ausstoß der Abgase.

Die DOT-Nummer finden Sie an jedem Ihrer Reifen. DOT heißt Department of Transportation und zeigt Ihnen, wann Ihr Reifen produziert wurde. Das Reifenalter spielt eine große Rolle für Ihre Sicherheit. Sicherheitsexperten raten daher, Reifen nach spätestens zehn Jahren auszutauschen, weil dann das Gummi porös wird. Die ersten zwei Ziffern der DOT-Nummer geben die Kalenderwoche an, die beiden letzten Ziffern das Produktionsjahr, in dem Ihr Reifen hergestellt wurde. Reifen, die vor dem Jahr 2000 produziert wurden, haben eine nur dreistellige Kennung. Hier geben die beiden ersten Ziffern die Kalenderwoche der Produktion an. Dahinter ist ein kleines Dreieck eingeprägt - das Zeichen für die 1990er Jahre - und die letzte Ziffer gibt das Jahr in den 90ern an. Fehlt das Dreieck, dann wurde der Reifen in den 80iger Jahren produziert.

Drainage beschreibt eine Systematik zur Ableitung von Wasser. Gute Drainageeigenschaften eines Reifenprofils sind Voraussetzung für sicheres Fahrverhalten auf regennasser Fahrbahn.

Die Drehzahl eines Motors wird in 1.000 Umdrehungen pro Minute gemessen und gibt Auskunft über die Umdrehungen eines Motors. Jeder Drehzahlmesser ist mit einem roten Bereich gekennzeichnet. Dieser Bereich ist der kritische Bereich, den man nicht überschreiten sollte, weil sonst die Gefahr eines Motorschadens besteht. Bei Dieselmotoren ist die Drehzahl grundsätzlich niedriger, als bei Benzinmotoren.

Für das Missachten des Sicherheitsabstandes gibt es seit dem 1.Mai 2006 strengere Strafen. In schweren Fällen kann ein Bußgeld von bis zu 400 EUR erhoben werden und der Führerschein für bis zu drei Monate entzogen werden. Als allgemeine Faustregel für einen sicheren Abstand zum Vordermann gilt  der halbe Tacho, d.h. bei einer Geschwindigkeit von 100km/h sollte mindestens 50m Abstand gehalten werden.

F

Bis zum Februar 2000 stand in vielen Kfz-Scheinen neben der Reifengröße auch die Angabe der zu verwendenden Reifenmarke und Profilausführung, d.h. Handel und Endverbraucher waren an bestimmte Reifenfabrikate und Typen gebunden. Die im Fahrzeugschein angegebene Reifenausführung wurde von den Fahrzeugherstellern in Bezug auf Fahrverhalten und Freigängigkeit geprüft und somit als unbedenklich freigegeben. Auf Grund eines Beschwerdeverfahrens der Europäischen Kommission hat das BMVBW (Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen) das KBA angewiesen, mit Wirkung vom 01.03.2000 auf Eintragung von Reifen-Fabrikatsbindungen bei Neufahrzeugen zu verzichten. Die vorhandenen Eintragungen verlieren zu diesem Termin ihre rechtliche Verbindlichkeit und sind nur noch als Empfehlungen zu betrachten. Dies gilt für Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeug-Reifen aller Geschwindigkeitsbereiche einschließlich ZR. Bei Motorrädern besteht weiterhin eine eingeschränkte Fabrikatsbindung, d.h, im Fall der Umbereifung ist dann die Herstellerbescheinigung des Motorrad- oder Reifenherstellers mit sich zu führen.

Über die Aufstandsfläche der Reifen, also eine Fläche von insgesamt etwa 4 Postkarten müssen sehr hohe Kräfte vom Fahrzeug auf die Straße übertragen werden. Die Kraft wird durch Reibung auf den Boden gebracht und ist abhängig von der senkrecht auf die Unterlage ausgeübten "Normalkraft" und von der Materialpaarung zwischen der Unterlage und der dort aufliegenden Körperseite. Reibung beeinflusst die Fahrphysik beim Anfahren und Beschleunigen, insbesondere aber auch beim Bremsen (Längskräfte), in Kurven (Quer- oder Seitenkräfte) und sogar bei Seitenwind (horizontale Kräfte). In der Reifenentwicklung wird die physikalische Wirkung durch die Laufflächenmischung oder die Profilgestaltung beeinflusst, wobei die mögliche Kraftübertragung auch von äußeren Faktoren, wie z. B. Fahrbahnbeschaffenheit, Geschwindigkeit und Witterung abhängig ist, worauf die Reifenentwickler keinen direkten Einfluss haben.

Diese Systeme helfen dem Fahrer in den Bereichen Sehen, Bremsen, Lenken und Entscheiden. Sie machen das Fahren komfortabler und sicherer.

Zur Fahrwerksgeometrie zählen u. a. Sturz, Spur und Nachlauf. Um nach einer der Umrüstung auf eine andere Reifendimension die optimalen Fahreigenschaften zu erhalten, ist oftmals eine Anpassung der Fahrwerksgeometrie unerlässlich. Wird dies nicht beachtet, kann es zu negativen Auswirkungen auf das Fahrwerk und durchaus auch zu Beeinträchtigung der Sicherheit kommen.

Der Fahrzeugbrief enthält Angaben über die Beschreibung des Fahrzeuges und ist eine amtliche Urkunde, die das Eigentum am Fahrzeug bezeugt. Bei jeder Zulassung werden im Fahrzeugbrief das neue amtliche Kennzeichen und die Personalien des Eigentümers eingetragen. Seit Oktober 2005 heißt der Fahrzeugbrief "Zulassungsbescheinigung Teil II" und ist in ganz Europa einheitlich. Der neue Fahrzeugbrief ist mit Elementen für die Fälschsicherheit versehen (z.B.: Wasserzeichen). Die "alten" Fahrzeugbriefe sind aber weiterhin gültig.

Der Fahrzeugschein dient der Identifizierung des Fahrzeuges. Es werden beispielsweise das amtlich Kennzeichen die Personalien des Fahrzeughalters und die Anmeldung zur nächsten HU eingetragen. Er wird bei der An- oder Abmeldung des betreffenden Fahrzeuges ausgestellt. Seit Oktober 2005 gelten für den Fahrzeugschein, genau wie für den Fahrzeugbrief, neue EU- Richtlinien. Der Fahrzeugschein heißt jetzt "Zulassungsbescheinigung I" und ist überall in Europa einheitlich. Neben dem neuen Erscheinungsbild ist die Zulassungsbescheinigung auch besser gegen Fälschungen gesichert. Die bisherigen Fahrzeugscheine behalten natürlich ihre Gültigkeit.

Ist ein Fahrzeug falsch geparkt kann dieses von der Polizei soweit verschoben werden, wie es unbedingt notwendig ist. Das bloße Versetzen des Fahrzeuges ist dann möglich, wenn sich in der Nähe geeignete, der Straßenordnung entsprechende Parkplätze befinden. In allen anderen Fällen werden falsch geparkte Fahrzeuge auf behördliche Verwahrplätze oder Betriebshöfe der Abschleppunternehmen gebracht.

Hierbei werden die Restunwuchten, die durch geänderte Radzentrierung, Nabe und Bremsscheibe auftreten direkt am Fahrzeug ausgeglichen. Feinwuchten sollte man bei Pkw möglichst immer an allen Rädern.

Die international gebräuchlichen Größenangaben für Felgen - zum Beispiel 7 J x 15 - bezeichnen die Radbreite von Felgenhorn zu Felgenhorn, hier sieben Zoll, sowie den Durchmesser, hier 15". J beschreibt die Form des Felgenhorns (Hump).

Das Fernlicht hat eine weitaus größere Leuchtkraft, als das Abblendlicht. Es leuchtet die Fahrbahn mit einer Reichweite von ca. 200 Metern aus. Der Vorteil beim Fernlicht ist, dass es den Fahrer die Sicht erleichtert und so mehr Sicherheit bietet. Nachteilig ist jedoch, dass andere, entgegenkommende Fahrer geblendet werden, d.h. sobald man ein anderes Fahrzeug wahrnimmt, muss sofort abgeblendet werden. Falls doch die Situation auftritt und man von einem entgegenkommenden Fahrzeug geblendet wird, sollte man den Kopf ein wenig nach rechts drehen und den Blick von der Lichtquelle abzuwenden - die Fahrbahn jedoch unter allen Umständen im Blick behalten.

Die Seitenwand, auch Flanke genannt, ist ein sehr empfindliches Bauteil. Sie beeinflusst maßgeblich Fahreigenschaft und Reifenkomfort. Je niedriger die Flanke gebaut ist, desto stabiler ist zwar das Fahrverhalten, allerdings nimmt mit geringen Einbußen beim der Fahrkomfort ab. Die Höhe der Flanke wird in der Reifenbezeichnung hinter dem Querstrich Schrägstrich angezeigt (z. B. 205/55 R 16), und bezeichnet das Verhältnis der Seitenwandhöhe zur Reifenbreite. In Extremsituationen, wie beim Überfahren eines Bordsteins, können die in der Flanke liegenden Karkassenfäden gequetscht und stark beschädigt werden. Wann und in welcher Situation ein derartiger Defekt folgenschwer in Erscheinung tritt, ist nicht vorherzusagen und damit umso gefährlicher. Über seine physikalischen Eigenschaften hinaus enthält die Flanke alle Informationen über Art, Herkunft, Alter, und Produktionsstätte und Dimension des Reifens.

Die Fliehkraft ist im Wesentlichen abhängig von Gewicht und Geschwindigkeit des Autos. Je schwerer und schneller ein Fahrzeug ist, umso mehr wird es in der Kurve von den Fliehkräften nach außen gedrängt.

Bei der Umrüstung und insbesondere bei der Einstellung der Fahrwerksgeometrie ist unbedingt darauf zu achten, dass die Freigängigkeit des Reifens nicht beeinträchtigt ist. Das heißt, Reifen und Felgen dürfen weder der Karosserie zu nahe kommen noch Fahrwerkskomponenten wie Bremse und Spurstange streifen.

Die Fußbremse - in der Regel das mittlere Pedal eines Autos - ist ein hydraulisch unterstütztes System. Sie arbeitet mit einer speziellen Bremsflüssigkeit, die alle 2 Jahre ausgetauscht werden sollte. Kontrollieren Sie die Bremsflüssigkeit jedoch in regelmäßigen Abständen, um die Fahrtauglichkeit Ihres Fahrzeugs zu erhalten. ACHTUNG: Bremsflüssigkeit ist giftig!

Der Reifenfülldruck beeinflusst unmittelbar wichtige Faktoren wie Fahrsicherheit, Spritverbrauch und Reifenverschleiß. Unerklärlich, auch unter ökonomischen Gesichtspunkten, ist daher die Tatsache, dass nur jeder 4. Autofahrer auf unseren Straßen mit optimalem Luftdruck unterwegs ist. Bei 10% der Autofahrer liegt der Minderdruck sogar bei mehr als 0,6 bar unter Normal. Aufgrund von Diffusion durch die Seitenwand verliert ein Reifen stets etwas Luft. Obwohl der Anteil verschwindend gering ist, summiert sich der Luftverlust im Laufe der Zeit auf ein gefährliches Maß. Die Folgen: Seitenführungskräfte im Reifen stehen nicht mehr ausreichend zur Verfügung, das Fahrzeug reagiert verzögert auf Lenkbewegungen, Geradeauslauf und Bremsweg verschlechtern sich. Das wirkliche Ausmaß dieser Mängel wird zumeist erst in Gefahrenzonen deutlich, wenn die Gesamtheit der Fahreigenschaften erforderlich ist, um das Fahrzeug sicher zu steuern. Ist ein Reifen mit zu wenig Luft befüllt, vergrößert sich die Aufstandsfläche, wobei die Druckverteilung der Radlast stark auf die äußeren Ränder verteilt und in der Mitte der Fläche verringert wird. Aufgrund der unterschiedlichen Kräfteverteilung entsteht, abhängig von Geschwindigkeit und Gewicht des Fahrzeugs eine mitunter starke Walkbewegung mit Wärmeentwicklungen von über 150°C. Im schlimmsten Fall überhitzt das Material im Schulterbereich, der Unterbau verliert seine Festigkeit, es lösen sich Teile von Lauffläche und Gürtel ab. Über die Sicherheitsmängel hinaus sind die direkten Folgen für den Geldbeutel des Autofahrers nicht außer Acht zu lassen. Bereits 0,2 bar Minderdruck verringert die Lebensdauer eines Reifens um etwa 15%, 0,6 bar Minderdruck um immerhin 45%. Darüber hinaus wird durch die höhere Walkarbeit der Rollwiderstand erhöht, was zwangsläufig den Kraftstoffverbrauch steigert. Der Luftdruck sollte immer bei kalten Reifen geprüft werden, da er durch die Erwärmung des Reifens um bis zu 0,5 bar ansteigt. Angaben zum richtigen Luftdruck findet man in der Tankklappe, am Türholm oder auf jeden Fall in der Betriebsanleitung seines Fahrzeugs. Über den "normalen" Luftverlust hinaus gibt es auch Ursachen für einen verstärkten Luftverlust im Reifen. Eingefahrene Gegenstände in der Lauffläche, Verletzung der Seitenwand oder ein defektes Ventil können bei hohen Belastungen zum Totalschaden des Reifens führen. Schmutz, Staub und Feuchtigkeit können die Funktionsweise des Ventils beeinträchtigen, daher ist immer darauf zu achten, dass das Ventilkäppchen fest angeschraubt ist. Seit einigen Jahren werden im Reifenfachhandel auch speziell dichtende Gase als Reifenfüllungen angeboten, die überwiegend im Fernverkehr eingesetzt werden. Diese Gase entweichen nicht durch die Seitenwand und können den einmal eingestellten Fülldruck etwa ein Jahr halten. Beschädigungen am Reifen oder am Ventil können jedoch auch damit nicht ausgeschlossen und vor allem nicht kompensiert werden. Die sicherste und kostengünstigste Methode ist letztendlich die regelmäßige manuelle Überprüfung des Luftdrucks an der Tankstelle. Nicht zu vergessen ist dabei das Ersatzrad, das man gelegentlich kontrollieren sollte. Hierbei sollte der Luftdruck um 0,5 bar höher sein als beim Gebrauchsreifen. Der Wert kann im Bedarfsfall einfach auf den jeweils benötigten Wert abgesenkt werden, nachträgliches Aufpumpen hingegen ist nicht einfach möglich.

E

Das ECE-Prüfzeichen (ECE: Economic Commission for Europe) bzw. die E-Kennzeichnung steht für genehmigungspflichtige Bauteile an Kraftfahrzeugen. Grundlage für diese Prüfung sind die so genannten ECE-Regelungen der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinigten Nationen in Genf. Alle Bauteile (auch bei Reifen), die diese Kennzeichnung tragen, dürfen in Deutschland und Österreich ohne speziellen Eintrag in die Fahrzeugpapiere, oder eine Prüfung durch den TÜV, mitgeführt und betrieben werden Seit dem 01.10.1998 dürfen in hierzulande Reifen, die nach diesem Datum produziert wurden, nur noch mit dem Prüfzeichen in den Verkauf gelangen. Die ECE 30 schützt so den Verbraucher u.a. vor groben Sicherheitsmängeln, die z.B. bei Billigreifen auftauchen können. Es gibt keine E-Kennzeichnung ohne nachfolgende Nummer, welche dem "E" folgt. Die Kennzeichnung ist eine Typgenehmigung und basiert nicht auf einer Herstellererklärung, sondern wird z. B. vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auf Antrag zusammen mit einer Typgenehmigungsnummer erteilt. Der Aufbau und die Anbringung dieser Kennzeichnung sind in der jeweiligen ECE-Richtlinie beschrieben. Die Kennzeichnung besteht aus einem großen E im Kreis und einer auf die jeweilige ECE-Regelung bezogenen Prüfnummer und besagt, dass für die damit gekennzeichneten Bauteile die erforderlichen Prüfungen und Genehmigungen durchgeführt wurden und eine ECE-Bauartgenehmigung erteilt wurde.

Der Park-Assistent ist ein Fahrerassistenzsystem, das beim Einparken hilft. Er ermittelt mit Hilfe von Ultraschallsensoren die Abstände zu den möglichen Hindernissen, welche das Einparken behindern könnten. Das Gerät sendet Schallwellen aus, welche an den Hindernissen reflektiert werden. Diese wiederum werden von einem Rechner empfangen und ausgewertet. Die Entfernung zum Hindernis wird dem Fahrer optisch, akustisch oder in kombinierter Form signalisiert.

Als Einpresstiefe bezeichnet man den Abstand zwischen der Radmitte und der inneren Auflagefläche der Felge auf der Radnabe, der Bremstrommel oder der Bremsscheibe. Eine positive Einpresstiefe (z. B. ET +25) besagt, dass die Felge weiter nach innen (also in Richtung Fahrzeugmitte) baut als nach außen.

Der Elchtest dient dazu die Kurvensicherheit eines Fahrzeuges zu testen. Das Fahrzeug muss bei hoher Geschwindigkeit einen plötzlichen Spurwechsel sicher überstehen, d.h. es darf nicht ausbrechen geschweige denn umkippen. Der Elchtest hat seinem Namen dem berühmten -Mercedes-Benz A-Klasse Test zu verdanken. Der Pkw wurde 1997 in Schweden genau diesem -Dynamiktest unterzogen und kippte dabei um. Konsequenz: Mercedes baute das ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) serienmäßig ein

Die Zukunft der Reifentechnologie sind "Elektronische Reifen". Im Reifen eingebaute Sensoren erfassen Fahrbedingungen wie Nässe, Temperatur, Kurven-Radius, Geschwindigkeit etc., geben die Daten an die elektronischen Hilfssysteme weiter, so dass diese unterstützend einwirken können.

Leider passieren immer wieder Unfälle im Straßenverkehr. Bei Verkehrsunfällen sind alle Verkehrsteilnehmer rechtlich zur Ersten Hilfe verpflichtet, deshalb ist es für alle wichtig einen sicheren Umgang mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen zu haben. Viele Menschen haben Angst zu helfen. Generell kann man sagen, es ist besser zu helfen und dabei evtl. Fehler zu machen als gar nichts zu machen.

Die Erstzulassung ist der Zeitpunkt an dem ein Fahrzeug erstmals bei einer Behörde zugelassen wird. Erst ab diesem Ersteintrag darf das Fahrzeug im öffentlichen Verkehr benutzt werden.

ESP steht für Elektronisches Stabilitäts-Programm. Es schaltet sich automatisch an, sobald Ihr Fahrzeug droht unbeherrschbar zu werden. Das ESP bremst gezielt einzelne Räder ab und verhindert so ein unkontrollierbares Ausbrechen bei Glätte oder schlechtem Untergrund. Zusätzlich gleicht es bei zu abruptem Anfahren das Durchdrehen der Räder aus.

Das Reifenlabel geht auf eine EU-Vorschrift zurück und ist ein Energielabel, ähnlich wie diejenigen, die auf Kühlschränken oder Waschmaschinen zu finden sind. Bewertet werden durch den Hersteller Rollwiderstand, Nasshaftung und Abrollgeräusch des Reifens.

G

Ganzjahresreifen (All Season)  sind Reifen, die sowohl für sommerliche, als auch winterliche Straßen-, Witterungs- und Umweltverhältnisse ausgelegt sind, also einen Kompromiss zwischen Sommer- und Winterreifen darstellen.

Dies erreichen die Reifenhersteller einerseits durch die Verwendung von Gummimischungen, die im Vergleich zu denen von Sommerreifen härter und zu denen von Winterreifen weicher sind, also auch hier einen Kompromiss zu denen der Spezialisten darstellen. Dies hat zu einerseits längere Bremswege zur Folge, egal bei welcher Witterung, und andererseits eine geringere Laufleistung, die ca. 30% unter der bei kombiniertem Einsatz - Sommerreifen im Sommer und Winterreifen im Winter - erzielt wird.

Wie stellen Sie beim Kauf eines Gebrauchtwagens fest, ob dieser gepflegt und in einwandfreiem Zustand ist? Große Beulen, Roststellen oder andere grobe Beschädigungen erkennt man auf den ersten Blick, doch wie der Technik auf den Zahn fühlen? Jeder Wagen hat ein Inspektionsheft - wie Menschen einen Impfpass - in dem alle vorgeschriebenen Inspektionen mit Kilometerleistung und Datum dokumentiert stehen. Lassen Sie sich das Inspektionsheft zeigen. So stellen Sie fest, ob alle Inspektionen durchgeführt wurden und welche wichtigen Verschleißteile bereits ausgetauscht wurden. Die Inspektionsintervalle sind von Modell zu Modell unterschiedlich. Vergleichen Sie anschließend die letzte Kilometerangabe im Heft mit der Tachoanzeige. Sollte die Tachoanzeige weniger Kilometer anzeigen als im Inspektionsheft verzeichnet, ist ein Kauf nicht zu empfehlen! Liegt kein Inspektionsheft vor, befinden sich bei einem gepflegten Fahrzeug im Motorraum kleine "Merkzettel" an Batterie, Öl etc. Auch dort stehen die nächsten Wartungstermine und die Kilometerleistung sowie Datum bei der letzten Wartung. Zu guter Letzt können Sie sich die Rechnungen der Inspektionen zeigen lassen oder andere Vorbesitzer anrufen, wenn Ihnen etwas unklar ist. Schäden aus Unfällen, die auf den ersten Blick behoben erscheinen, erkennt man an den Spalten z. B. zwischen Motorhaube und Karosserie oder am Kofferraum. Sind die Abstände nicht gleich, ist die Karosserie verzogen!

Der Gepäckträger ist dazu da, um den Transport von Gepäck oder sperriger Ladung zu erleichtern. Er ist entweder auf dem Dach, mit speziellen Klemmfüßen, die am seitlichen Dachrand befestigt sind, oder am Heck durch Montage an der Heckklappe oder Anhängerkupplung montiert.

Der Geschwindigkeitsindex oder "Speed-Index" bezieht sich auf die Höchstgeschwindigkeit des Reifens in Abhängigkeit von der Tragfähigkeit (Tragfähigkeitsindex).

GPS ist die englische Abkürzung für Global Positioning System. Dieses Satellitensystem ist der Schlüssel zu jedem Navigationssystem. Mit einer Geschwindigkeit von 300.000 km pro Sekunde sendet das GPS Signale, die von Antennen empfangen werden und es ermöglichen, die Navigationssysteme so exakt funktionieren zu lassen.

Mit Hilfe der elektronischen Geschwindigkeitsreglungsanlage können per Knopfdruck beliebige Geschwindigkeiten weitgehend konstant gefahren werden. Dadurch wird der Fahrer besonders beim Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzung und bei langen Fahrten entlastet. Ein kurzer Druck auf das Bremspedal genügt um das System abzuschalten.

Englischer Begriff für die Haftung der Reifen auf der Fahrbahn - Griffigkeit. Grip ist ein Begriff aus dem Rennsport und bezeichnet die Intensität des Kontaktes zwischen Reifen und Fahrbahn. Abhängig vom Anfahr- und Bremsverhalten sowie von der Geschwindigkeit, vor allem in Kurven, beschreibt der Grip genau den Bereich, in dem das Fahrzeug nicht rutscht. Durch spezielle Anpassungen wie Gummimischung, Reifendruck, Reifenbreite und Radsturz kann die Haftfähigkeit der Reifen positiv beeinflusst werden.

Für einen Reifen werden unter Umständen mehr als zehn verschiedene Gummimischungen benötigt. Der Unterschied resultiert aus den unterschiedlichen Anforderungen, die an die einzelnen Bauteile eines Reifens gestellt werden, wobei die Herstellung der verschiedenen Mischungen im Prinzip gleich ist. Ziel ist letztendlich, ganz bestimmte Leistungsmerkmale zu erreichen, die Erreichung ganz bestimmter Eigenschaften, die der Reifen als Gesamtheit zu erfüllen hat.

Ohne den Gurtstraffer wäre der eigentliche Sicherheitsgurt nur halb so sicher. Im Falle eines Aufpralls oder beim Zusammenstoß mit einem Hindernis, tritt der Gurtstraffer in Kraft. In den genannten Situationen wird der Gurt durch den Gurtstraffer innerhalb von Sekundenbruchteilen, um bis zu 15 cm angezogen. So ist gewährleistet, dass auch bei dickerer Bekleidung der Gurt fest anliegt.

Unter der Lauffläche, direkt über der Karkasse, liegen mehrere Cord-ähnliche Lagen aus dünnen Stahldrähten. Diese so genannten Gürtelfäden liegen im spitzen Winkel zur Lauffläche des Reifens. Der Gürtel sorgt für die Stabilität des Reifens und optimiert eine Vielzahl von Eigenschaften, wie die Verringerung des Rollwiderstandes und dadurch die Temperatur im Reifen. Der gesamte Reifen wird fahrstabil, die Lenkpräzision ist hervorragend. Die Stahlcordfäden sind zum Schutz gegen Rost und um eine bessere Verbindung zum Kautschuk zu erreichen, vermessingt. Zum Schutz der Gürtellage wird, je nach Ausführung, eine Messing- oder Kautschuk Beschichtung aufgetragen, die den Stahlcord gegen Rost schützt und die Verbindung zum Gummi unterstützt. Trotzdem kann bei einer Beschädigung des Reifens kann Feuchtigkeit eindringen und der Stahlgürtel kann rosten. Die Folge: Es kann zu gefährlichen Gürtelablösungen kommen. Der Gürtel wurde bereits aus verschiedenen Materialien hergestellt. So verwendete man in den Anfängen der Reifenherstellung Textilcord. In modernen Hochleistungsreifen werden heute sogar Aramidfasern (Kevlar-Kohlestofffasern) verwendet. Letztendlich ist die Verwendung des Stahlgürtels heute jedoch die Regel und wird in der Reifenherstellung praktiziert.

H

Haftung ist ein wichtiges Sicherheitsmerkmal, beschreibt es doch den direkten Kontakt des Reifens mit der Straße. Haftung bei Trockenheit, bei Nässe und bei Schnee wird durch die Anordnung der Lamellen und einer speziellen Gummimischung in der Lauffläche erreicht. Ziel ist die möglichst intensive Verbindung des Reifens mit der Straße unter einer größtmöglichen Anzahl an Bedingungen.

Verantwortung tragen grundsätzlich Fahrer und Fahrzeughalter. Ist der Fahrzeughalter Arbeitgeber, hat er dafür zu sorgen, dass nach der Betriebssicherheitsverordnung den Beschäftigten nur Arbeitsmittel bereitgestellt werden, die für die am Arbeitsplatz gegebenen Bedingungen geeignet sind. Zu den Arbeitsmitteln gehören auch Firmenfahrzeuge. Der Arbeitgeber trägt also für die Eignung des Fahrzeuges - und dessen Bereifung - grundsätzlich Verantwortung, und sollte sich daher genau überlegen, ob er von seinen Beschäftigten verlangt, trotz winterlicher Bedingungen mit einem mit Sommerreifen ausgestatteten Fahrzeug zu fahren. Verantwortlich ist aber auch der Fahrer, denn er entscheidet letztlich, ob die Ausrüstung der Wetterlage angepasst ist. Wenn sich der Arbeitnehmer aus triftigem Grund weigert, die Risiken und rechtlichen Unsicherheiten auf sich zu nehmen, darf ihm kein arbeitsrechtlicher Nachteil entstehen. Besondere Verantwortung trifft auch Autovermietungen, wenn diese Fahrzeuge zur Teilnahme am Straßenverkehr anbieten, die keine geeignete Bereifung aufweisen. Hier kann der Mieter vor Ort vom Vertrag zurücktreten oder eine Umbereifung verlangen. Bei vorausgehender Reservierung sollte der Mieter stets angeben, dass ihm ein winterbereiftes Fahrzeug übergeben werden soll.

Die Handbremse ist ein rein mechanisches Teil und funktioniert ohne Flüssigkeit. Die Handbremse wirkt beim Anziehen entweder auf die beiden vorderen oder auf die beiden hinteren Räder. Sind Ihre Bremsbeläge abgenutzt, merken Sie das auch an der Handbremse: Ihre Haltekraft wird schlechter und der Handbremshebel lässt sich sehr hoch ziehen. Bei mehr als 4-5 Klicks beim Einsatz der Handbremse sollten Sie Ihre Bremsbeläge überprüfen lassen. Tipp: Nehmen Sie an einem kostenlosen Bremsencheck in Ihrer Werkstatt teil oder fragen Sie einfach nach, wenn Sie das Gefühl haben Ihre Bremsen würden nicht richtig funktionieren.

Als Hauptprofilrillen bezeichnet man die Rillen im mittleren Bereich der Lauffläche eines Reifens. Die Profiltiefe des Reifens wird immer in den Hauptprofilrillen gemessen, innerhalb dieser Rillen sind in der Regel auch die Verschleißanzeiger angebracht.

Seit dem 01.11.2003 gibt es eine neue Regelung bezüglich der Fristuntersuchung bei Wohnmobilen. Wohnmobile bis 3,5t sind jetzt Personenkraftwagen gleichgestellt. Neue Wohnmobile müssen also, genau wie neue Pkws, erst nach 36 Monaten zur ersten Hauptuntersuchung. Die nachfolgenden Hauptuntersuchungen müssen dann im Abstand von 2 Jahren durchgeführt werden. Wohnmobile von 3,5t bis 7,2t müssen grundsätzlich alle 24 Monate zur Untersuchung. Fahrzeuge, die sieben Jahre oder älter sind müssen eine jährliche Untersuchung durchführen lassen.

Wie aus dem Wort schon hervorgeht, wird beim Heckantrieb das Auto über die Hinterräder bzw. die hintere Achse angetrieben. Normalerweise liegen bei einem PKW Motor und Getriebe im vorderen Bereich des Fahrzeuges. Um den Antrieb auf die Hinterachsen zu übertragen ist eine Kardanwelle (unter dem Fahrzeugboden) notwendig. Bei Fahrzeugen mit Heckmotor, d.h. der Motor befindet sich im hinteren Teil des Autos, ist ein Heckantrieb der Normalfall. Der Heckantrieb wird für verschiedene Fahrzeuge eingesetzt. Bei den Pkws handelt es sich dabei meist um Sportwagen. Im Nutzfahrzeugbereich sind meist Lastwagen, Transporter und Busse mit Heckantrieb aus gestattet.

Grundlage der Reifenproduktion ist zunächst die Herstellung der Gummimischungen Kautschukmischungen für verschiedene Funktionen am Reifen. In parallelen Verfahren wird der Laufstreifen gespritzt sowie Textilcord, Wulst und Stahlcord gummiert. Aus dem gummierten Stahlcord werden anschließend Endlosstreifen geschnitten, die wiederum später zur Herstellung der Gürtellagen verwendet werden. Der gummierte Textilcord und der gummierte Wulst werden zur Karkasse, also zum Grundgerüst des Reifens zusammengefügt. Doch so einfach, wie es klingt ist es natürlich nicht, zahlreiche Anforderungen und Bestimmungen sind zu beachten, die Arbeitsabläufe sind im Detail um ein Vielfaches komplexer. Trotz automatisierter Abläufe in der Reifenindustrie, ist die Handarbeit immer noch nötig, um einen Reifen zu produzieren, dieser Anteil beträgt durchschnittlich ca. 30 bis 35 Prozent, je nach Produkt und Reifengröße. Je größer ein Reifen ist, umso mehr Handarbeit muss getätigt werden.

Das Herstellungsdatum wird innerhalb der "DOT-Kennzeichnung" auf der Seitenwand eines Reifens angegeben. Die so genannte DOT-Nummer gibt u.a. das Reifenalter verschlüsselt wieder. So bedeutet beispielsweise "2403", dass ein Reifen in der 24. Woche des Jahres 2003 hergestellt wurde.

Als High-Performance-Reifen (HP) oder Ultra-High-Performance-Reifen (UHP) bezeichnet man Reifen für besondere Anforderungen, vor allem im Hochgeschwindigkeitsbereich.

Zur Ermittlung der Hochgeschwindigkeitstauglichkeit werden Reifen auf speziellen Schnelllaufprüfständen getestet. Hierbei wird der Reifen zunächst auf seine zulässige Höchstgeschwindigkeit geprüft, anschließend wird die Geschwindigkeit so lange erhöht, bis der Reifen defekt ist, um die Grenzlast zu ermitteln. Diese Prüfung geschieht innerhalb der Produktion stichprobenartig.

Man spricht vom so genannten "Höhenschlag", wenn Rad und Reifen, als Einheit von der Seite betrachtet, keinen exakten Kreis beschreiben. Bei schneller Fahrt hat dies zur Folge, dass Vibrationen auf die Karosserie des Fahrzeuges übertragen werden. Bei heutigen Produktionsmethoden ist nur selten eine Harmonisierung des Reifens notwendig. Hierbei muss der Reifen auf der Felge gedreht werden.

Die technische Freigabe eines Reifens für ein Kraftfahrzeug, sei es Auto oder Motorrad. Die Homologation umfasst rund 60 Prüfkriterien und wird von Seiten der Fahrzeughersteller wie eine Qualitätsbestätigung gehandhabt.

Der Begriff Hump kommt aus dem Englischen und bedeutet "Höcker". Dieser Höcker sitzt auf beiden Seiten der Felgenschulter unter dem Reifen und verhindert ein Abrutschen in das Felgenbett. Höhere Humps, wie bei der neuen EH-Felge (Extended Hump), können den Reifen noch besser und sicherer auf der Felge halten als bei den bislang verwendeten H2-Felgen.

Hybrid-Fahrzeuge sind alle Fahrzeuge, die mit mehr als einer Treibstoffart angetrieben werden. Zurzeit sind das in erster Linie Autos, die einen herkömmlichen Verbrennungsmotor und zusätzlich einen Elektromotor haben. Der Vorteil bei diesen Fahrzeugen ist der geringere Spritverbrauch.

I

In Fahrzeugen die mit einer Impulsbremse (auch als elektronisch-hydraulische Betriebsbremse oder Sensotronic Brake Control bezeichnet) ausgestattet sind, reagieren die eingebauten Sensoren schon in dem Moment, in dem der Fahrer abrupt von dem Gaspedal geht. Die Bremsen bereiten sich augenblicklich auf ihren Einsatz vor, d.h. im Bremssystem wird der volle Druck aufgebaut und die Bremsbeläge werden an die Bremsscheiben herangeführt. So kann direkt mit voller Kraft gebremst werden, das bedeutet für den Fahrer mehr Stabilität und ein kürzerer Bremsweg.

Das Instant Mobility System (kurz IMS) ist ein Reifenpannenset von Dunlop. Die Fahrzeuge, die mit diesem System ausgestattet sind, benötigen rechtlich kein Ersatzrad mehr. Durch die Gewichtsreduktion kann Kraftstoff eingespart werden. Das IMS besteht aus einem Kompressor und einer Flasche mit Dichtungsmittel und versetzt den Fahrer so in die Lage kleine Reifenschäden vollständig abzudichten. Zu beachten ist allerdings, dass das System bei Reifenplatzern, oder großen Reifenschäden nicht einsetzbar ist.

Der Innerliner, auch Innenseele, eines schlauchlosen Reifens besteht aus einer luftundurchlässigen Gummischicht, die auf der Innenseite des Reifens auf das Karkassenmaterial aufgetragen werden. Sie sorgt für die luftdichte Abdichtung des Innenraums und ersetzt den in der Vergangenheit verwendeten Schlauch im Reifen.

Unter der Inspektion versteht man die vollständige Überprüfung des Fahrzeuges auf Verschleiß oder Mängel. Die Inspektion sollte in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, d.h. entweder nach einem bestimmten Kilometerstand oder einem von der betreuenden Werkstatt festgelegten Termin. In unserer Datenbank finden Sie Betriebe die gerne Ihre Inspektion zuverlässig durchführen.

Bezeichnung aus dem Motorsport für Rennreifen, die speziell für feuchte oder bereits abtrocknende Bedingungen entwickelt wurden. Oftmals wird das Profil der Intermediates direkt vor Ort handgeschnitten.

J

Zu diesem Buchstaben ist kein Eintrag vorhanden.

K

Der Kalander ist ein Walzensystem, das sowohl Textilfasern als auch Stahlgewebe für die Reifenproduktion dünn mit Kautschuk beschichtet. Die Ummantelung muss gewährleisten, dass die so genannten Cordlagen sich mit den restlichen Bauteilen optimal verbinden. Dies dient zum einen dem reibungslosen Produktionsablauf, gewährleistet aber letztendlich ein hochwertiges Produkt, das auch Extrembedingungen standhält.

Die Karkasse ist ein wesentlicher Bestandteil des Reifens und besteht aus feinen Cordfäden, früher aus Baumwolle, heute hauptsächlich aus Kunstfaser (im wesentlichen Rayon). Die Karkasse verleiht dem Unterbau Festigkeit und beeinflusst die Faktoren Fahreigenschaft und Komfort. Der Reifenunterbau besteht meist aus einer oder mehreren Karkasslagen, die den entscheidenden Festigkeitsträger bilden. An den Enden wird die Karkasse umgeschlagen um den Wulst aufzunehmen. Vom Verlauf der Cordfäden von Wulst zu Wulst hängt die Reifenbauart ab: Sind die Fäden schräg zur Fahrtrichtung angeordnet, handelt es sich um Diagonalreifen, wenn sie quer angeordnet sind, also im rechten Winkel zur Laufrichtung, spricht man von Radialreifen. PKW-Reifen enthalten immer eine Radialkarkasse, wobei bei Motorrad- und Flugzeugreifen auch eine Mischbauweise zum Einsatz kommt.

Ein Katalysator sorgt dafür, dass für unsere Umwelt gefährliche Substanzen in weniger gefährliche umgewandelt werden. Eine sehr gefährliche Substanz ist das Kohlenmonoxid (CO), das ein Atemgift ist. Dieses wandelt Der Autokatalysator wandelt dies zusammen mit Luftsauerstoff (O2) zu dem Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) um.

Hauptbestandteil von Gummi, das die Elastizität garantiert. Kautschuk wird aus dem Saft des Hevea-Baumes gewonnen, der auf Plantagen in äquatornahen Gebieten gezüchtet wird. Um aus der daraus gewonnen Latex-Milch Kautschuk zu erhalten, muss diese gerinnen, hierzu wird Essigsäure beigemischt. Nun entstehen klebrige Krumen, die abgeschöpft und gewaschen werden. Anschließend werden sie zu Lagen gewalzt und zu Blöcken, so genannten Sheets, verpackt. Obwohl Naturkautschuk immer noch wichtig ist, spielt der synthetische Kautschuk in der Reifenproduktion mittlerweile die Hauptrolle, denn diese lassen sich exakt auf die Wünsche der Reifenhersteller anpassen. Der Vorteil im synthetischen Produktionsprozess liegt darin, dass es absolut keine Verunreinigungen gibt.

Ein Riemen aus Gummi mit Textilbeimischungen, der als Antrieb von Lichtmaschine, Wasserpumpe und Ventilator dient.

Kennzeichen bekommen eine individuelle Registriernummer zugewiesen, die sowohl in den Zulassungsregistern, in den Fahrzeugunterlagen als auch auf den Kennzeichenschildern erscheint. Das Nummernschild muss sauber, gut lesbar und an der vorgesehenen Stelle angebracht sein. Zudem muss es bei Dunkelheit hinten beleuchtet sein.

Rote Kennzeichen
Diese werden für nicht zugelassene Fahrzeuge erteilt. Benutzt werden diese von Kfz-Betrieben, welche Fahrzeugerprobungen oder  Überführungen durchführen, sowie bei An- und Verkäufen.

Kurzkennzeichen
Das Kurzkennzeichen erkennt man an einem orangenen Balken auf der rechten Seite, dieser zeigt untereinander geschriebene Zahlen, die den Tag, Monat und das Jahr angeben. Es verliert seine Gültigkeit durch bloßen Zeitablauf. Diese Kennzeichen werden in erster Linie für Probefahrten und Überführungen eingesetzt.

Grüne Kennzeichen
Grüne Kennzeichen werden eingesetzt für Fahrzeuge, für die man keine Kfz-Steuer zahlen muss. Darunter fallen Fahrzeuge zur Nutzung in Land- und Forstwirtschaft, Fahrzeuge von Hilfsorganisationen, Anhänger für Tiertransporte, Fahrzeuge für Sportzwecke und Sonderfahrzeuge, wie z.B. selbstfahrende Arbeitsmaschinen.

Zollkennzeichen
Möchte man ein Fahrzeug in ein anderes Land ausführen und es eine begrenzte Zeit dort nutzen, werden Zollkennzeichen erteil.

Saisonkennzeichen
Saisonkennzeichen können für einen freiwählbaren Zeitraum beantragt werden (mind. 2 Monate und max. 11 Monate). Die Periode wird auf dem Kennzeichen und dem Fahrzeugschein vermerkt. Das Fahrzeug darf nur während des angebenden Zeitraumes benutzt werden. Saisonkennzeichen werden häufig für Cabrios und Motorräder eingesetzt.

Historische Kennzeichen
Diese Kennzeichen werden erteilt, wenn die Erstzulassung vor mindestens 30 Jahren war, der Originialzustand annähernd erhalten ist, eine Untersuchung eines amtlich anerkannten Sachverständigen erfolgte und eine Betriebserlaubnis erteil wurde.

Versicherungskennzeichen
An versicherungspflichtigen Kraftfahrzeugen, die nicht der Zulassungspflicht unterliegen, muss als Nachweis für eine Haftpflichtversicherung ein Versicherungskennzeichen angebracht werden. Dies gilt unter anderem für Mofas/Mopeds, die nicht schneller als 50 km/h fahren, Fahrräder mit Hilfsmotor und maschinell angetriebene Krankenfahrstühle über 6 km/h. Am 1.März werden jedes Jahr neue Versicherungskennzeichen ausgegeben. Der Versicherungsschutz endet automatisch Ende Februar des Folgejahres. Die Farbe des Kennzeichens wechselt jährlich. Wer ohne gültiges Versicherungskennzeichen führt, hat keinen Versicherungsschutz und macht sich strafbar.

Ein Fahrzeug, das mit Keyless-Go ausgestattet ist, wird mittels einer Chipkarte geöffnet und über einen Startknopf im Fahrzeug angelassen. Sie benötigen keinen Schlüssel. Dieses System gehört bei einigen Herstellern schon zur Serienausstattung.

Was nur wenige wissen ist, dass man auch im Winter seine Klimaanlage gelegentlich einschalten sollte. Der Grund ist einfach: Durch das Einschalten wird das "Einrosten" der Klimaanlage verhindert. Hinzu kommt, dass die Klimaanlagen im Winter einen praktischen Nebeneffekt haben - Klimaanlagen entfeuchten die Luft und machen so beschlagene Scheiben schnell wieder klar. Wichtig ist auch die Klimaanlage regelmäßig  zu checken. Durch die Inspektion Ihrer Klimaanlage beugen Sie Beschädigungen vor. In der Regel können Sie diesen Klimacheck mit Ihrer normalen Inspektion verbinden - sprechen Sie einfach Ihren Fachhändler an!

Bei einem Pkw gehören die Bereiche Front, Seite und Heck zur Knautschzone. Die Knautschzone gibt es seit 1953 (wurde von Mercedes-Benz entwickelt) und dient dazu bei einem Unfall bzw. bei einer Kollision die freigewordene Energie zu verringern, damit den Insassen nach dem Aufprall wenigstens die anschließende Beschleunigung in die entgegengesetzte Richtung erspart bleibt. In den 60er Jahren bestanden die Autos aus "hartem Material", so dass das Material wenig Energie abfangen konnte - Resultat: Es gab auffallend viele Personenschäden. Dadurch, dass heute die Karosserie aus "weichem (formbarem) Material" gefertigt wird, wird das Zurückprallen vom Hindernis verringert, weil durch das "Zusammenschieben" der Knautschzone viel von der "Aufprallenergie" verloren geht.

Bei einem Aufprall ist neben dem Sicherheitsgurt die Kopfstütze sehr wichtig, um schwere Verletzungen, wie Schädel-Hirn-Traumas, zu verhindern. Bei unerwarteten, starken Bremsmanövern, oder beim Aufprall auf ein Hindernis, schnellt der Kopf der Insassen zunächst mit einer hohen Geschwindigkeit nach vorn, und im Augenblick des Stillstandes des Fahrzeuges sofort wieder zurück. Da Kopfstützen im Ernstfall Leben retten können, ist es besonders wichtig, diese für jeden Fahrer richtig einzustellen. Positionieren Sie die Kopfstütze so, dass die Oberkante eine Linie mit der Schädeldecke bildet. Zwar ist die Kopfstütze nicht gesetzlich vorgeschrieben, ist aber zumindest bei allen Neuwagen an den Vordersitzen zu finden (gegen Aufpreis meist auch für Rücksitze erhältlich).

Die Kraftstoffpumpe, oder auch Benzinpumpe genannt, befördert den Kraftstoff mit der für das jeweilige Einspritzsystem erforderlichen Menge, mit dem richtigen Druck aus dem Kraftstofftank zum Motor. Kraftstoffpumpen sind elektrisch betrieben. Da sich im Tank kein Sauerstoff befindet ist die Feuergefahr durch Funkenflug oder Überhitzung nicht gegeben.

Durch ein angepasstes und vorausschauendes Fahrverhalten kann der Verbrauch von Kraftstoff verringert werden:

1. Reifenluftdruck erhöhen (0,1 - 0,2 bar mehr, als vom Hersteller angegeben)
2. Im richtigen Moment schalten (fast untertourig fahren)
3. Vorausschauend fahren (z.B. wenn man sich einer roten Ampel nähert - Gang raus)
4. Motor aus (z.B. beim Warten vor Bahnübergängen)
5. Zündkontakte säubern
6. Möglichst schnell auf die angestrebte Geschwindigkeit beschleunigen

L

Ein durchschnittlicher Pkw kann rund 400 kg Ladung transportieren. Die Fahreigenschaften verändern sich mit zunehmendem Gewicht erheblich, so wird zum Beispiel das Beschleunigungsvermögen geringer und der Bremsweg wird länger. Die Ladung muss unbedingt ordentlich gesichert werden, denn verrutschende Ladung entwickelt schon bei niedrigen Geschwindigkeiten eine enorme Wucht. Achten Sie bei dem Transport von sperriger und schwerer Ladung vor allem auf folgende Punkte:

- Sie und Ihr Blickfeld sollten durch die Ladung nicht beeinträchtigt werden
- die Sicht nach hinten, auch über Spiegel muss frei sein
- die Ladung muss gut gesichert sein
- die zulässige Gesamtmasse und die Achslasten dürfen nicht überschritten werden
- überstehender Ladung muss sorgfältig gekennzeichnet sein

Gerade zur Hauptreisezeit im Sommer sieht man immer wieder, dass Autos zu voll und falsch beladen sind. So können oft "harmlose" Auffahrunfälle mit mittlerer Geschwindigkeit lebensgefährlich sein, weil nicht ausstreichend gesicherte Koffer durchs Auto fliegen. Darum ist es unabdingbar seine Ladung sicher zu verstauen, nicht zuletzt, weil Sie damit auch andere Autofahrer in Gefahr bringen können.  Tipps zum richtigen Beladen:

- Große und schwere Taschen und Koffer ganz unten im Kofferraum und direkt an die Sitzlehne verstauen. Bei geteilter Lehne Gepäckstücke so platzieren, dass sie die Teilung überdecken.
- Bei Kombis oder Vans nicht über die Oberkante der Rücksitzlehnen beladen, wenn kein stabiles Trenngitter oder Netz angebracht ist.
- Keine schweren oder kantigen Gepäckstücke mit in den Innenraum nehmen.
- Bei der Verwendung von Dachboxen darauf achten, dass die Zuladung und die zulässige Dachlast (Gewicht) nicht überschritten werden. Gepäck in der Dachbox mit Spanngurten vor dem Verrutschen sichern.

Lamellen sind feinste Einschnitte in den Profilblöcken, welche die Antriebs- und Bremskräfte aufgrund ihrer Eigenschaften, sich zu öffnen und zu schließen auf die Straße übertragen. Eine ausgereifte Lamellentechnik und entsprechende Laufflächenmischung, vorwiegend bei Winterreifen, gewähren bei Außentemperaturen unter 7°C auf nassen und verschneiten Fahrbahnen optimalen Grip, insbesondere beim Bremsen.

Die Lauffläche ist der einzige direkte Kontakt des Reifens zur Fahrbahn. Sie besteht aus dem mit einem Profil versehenen Laufstreifen oben und einer stabilisierenden Schicht darunter. Die Lauffläche überträgt sämtliche, vom Fahrzeug ausgehende Kräfte. Durch die Entwicklung immer neuer Profildesigns und spezieller Gummimischungen für die Lauffläche können die Leistungsmerkmale eines Reifens entscheidend optimiert werden.

Laufleistung bezeichnet die Lebensdauer eines Reifens und hängt vom Fahrzeug, der Fahrweise und vielen anderen Faktoren ab. Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb kann die Laufleistung der Hinterreifen dreimal so hoch sein wie die der Vorderreifen. Grundsätzlich gilt: Die gesetzliche Restprofiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern. Die Reifenexperten empfehlen das Wechseln des Sommerreifens bei 3 mm, ein Wechsel des Winterreifens sollte bei 4 mm Profiltiefe erfolgen.

Dieses Fahrerassistenzsystem leuchtet die Straße so aus, dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird.

Der Alterungsprozess eines Reifens wird durch verschiedene Faktoren hervorgerufen. Einer diese Auslöser ist UV-Licht, das dem Reifen Elastizität und Haftfähigkeit entzieht. Ein spezielles Lichtschutzmittel wirkt diesem Alterungsprozess entgegen und wird neben anderen chemischen Stoffen bei der Materialmischung im Produktionsprozess zugegeben.

Load-Index, auch Lastindex oder Tragfähigkeitsindex genannt ist eine zwei- bis dreistellige Zahl am Ende der Größenbezeichnung: z.B. 205/55 R 16 91 V. Die Zahl 91 (615 kg) kennzeichnet die maximale Tragfähigkeit des Reifens in Abhängigkeit der spezifizierten Geschwindigkeit.

Zu niedriger Luftdruck führt zu einer starken Erwärmung des Reifens. Die Folgen sind häufig:

- Reifenschäden
- schlechte Fahrstabilität
- höherer Reifenverschleiß
- höherer Kraftstoffverbrauch
- längerer Bremsweg

Wichtig: Da Luft schleichend austritt, ist eine Fahr­verhaltens­änderung nicht spürbar!  Mit dem richtigen Reifenfülldruck rollt der Reifen mit der ganzen Lauffläche auf der Fahrbahn. Das Profil fährt sich gleichmäßig ab:

- maximale Kilometerleistung
- größte Haftfläche
- minimaler Bremsweg
- optimale Kurvenstabilität
- optimaler Fahrkomfort

Die Luftkühlung des Motors ist eine Alternative zur Wasserkühlung. Mittlerweile werden kaum noch Fahrzeuge mit luftgekühlten Motoren produziert. Nachteil der Luftkühlung ist die hohe Geräuschentwicklung, weil der lärmdämpfende Wassermantel fehlt. Das heißt aber auch gleichzeitig, dass Kühlwasser weder verloren, noch im Winter gefrieren kann.

M

Bei M+S Reifen handelt es sich um Pkw-Reifen für den Einsatz bei Matsch und Schnee (Mud + Snow). Damit wurden grobstolligere Reifenprofile gekennzeichnet. Inzwischen tragen viele Reifen die M+S-Kennzeichnung, ob Winterreifen oder nicht. Die Aussagekraft über Wintereigenschaften ist begrenzt. Daher wurde das Schneeflocken-Symbol, auch Alpine-Symbol genannt, eingeführt.

Mehrstufen-Airbags sind bei einem Aufprall in der Lage je nach Aufprallwucht unterschiedlich zu reagieren. Bei niedrigen Geschwindigkeiten wird im Falle eines Unfalls nur der Gurtstraffer aktiviert, bei höheren Geschwindigkeiten reagiert der Mehrstufen-Airbag dann mit 70%-iger oder 100%-iger Aktivierung. So wird die unnötige Aktivierung des Airbags vermieden.

1992 wurde in der EG-Kommission neue Mindestprofiltiefen für Reifen festgelegt. Europaweit müssen Sommer- und Winterreifen mindestens 1,6 mm Profil aufweisen. Diese Grenze hat in den USA schon seit vielen Jahren Gültigkeit. Unter 4 mm ist die Wintertauglichkeit von Winterreifen jedoch schon eingeschränkt, besonders im Tiefschnee, da der Reifen den entsprechenden Grip nicht mehr aufbauen kann. Daher dürfen auf manchen Strecken in Österreich Fahrzeuge mit Winterreifen, die ein Profil unter 4,5 mm haben, nicht mehr passieren. Ob man bereits die Mindestprofiltiefe erreicht hat, kann man über die im Profilgrund der Lauffläche integrierten Abriebindikatoren (TWI - Tread Wear Indicator) erkennen. Diese bilden bei 1,6 mm Restprofil im Profilgrund schmale durchgehende Stege. Die Lage der Indikatoren ist ganz oben auf der Seitenwand gekennzeichnet.

Bei der Umrüstung sollten generell immer alle vier Reifen von dem gleichen Hersteller mit dem gleichen Profil ausgerüstet werden. Das gilt ganz besonders bei Winter- und Ganzjahresreifen. Sollte es sich nicht umgehen lassen, dass man nur zwei Reifen austauscht, sind die Reifen immer achsweise zu ersetzen. Um eine zeitgleiche Abnutzung aller Reifen zu gewährleisten, empfiehlt es sich, diese regelmäßig, spätestens aber bei der Sommer-/Winter-Umrüstung, von vorne nach hinten und umgekehrt zu tauschen. Beim Wechsel von laufrichtungsgebundenen Reifen sollte man den seitengleichen Tausch vorziehen, denn beim Wechsel über Kreuz ändert sich die vorherige Laufrichtung, was zu verstärkten Abrollgeräuschen führen kann. Streng genommen ist nach dem Gesetzestext der Straßenverkehrszulassungs-Ordnung (StVZO, § 36) nur die Montage von Reifen unterschiedlicher Bauart unzulässig, sprich: Radial- und Diagonalreifen dürfen nicht an einem Fahrzeug zum Einsatz kommen. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff "Mischbereifung" aber auch verwendet, wenn man an die gleichzeitige Montage von Sommer- und Winterreifen denkt oder an die Verwendung unterschiedlicher Profile, Reifengrößen, Fabrikate etc. Gänzlich verboten ist hiervon die Montage unterschiedlicher Reifengrößen - Ausnahme: Montage des Notrades im Pannenfall zur Fahrt in die Werkstatt. Eine weitere Ausnahme gibt es bei einigen Sportwagenmodellen, hier ist aber ausdrücklich im Kfz-Schein vermerkt, dass vorne und hinten unterschiedlich große Reifen zu verwenden sind. Auch wenn es nicht ausdrücklich verboten ist, empfehlen Reifenexperten und Fahrzeughersteller, ausschließlich Reifen gleichen Fabrikats und gleicher Profilausführung zu verwenden. Besonders gravierende Änderungen im Fahrverhalten können auftreten, wenn gleichzeitig Sommer- und Winterreifen montiert werden. Die jeweiligen Stärken dieser Reifen sind für die besonderen Einsatzbedingungen ausgelegt. Je nach Fahrbahnzustand und Einsatzbedingungen kommt es bei gemischtem Einsatz dann vor, dass die eine Reifensorte noch sicher greift, während die andere ihr Limit an Haftfähigkeit erreicht oder gar schon überschritten hat. Auf winterlich glatter Fahrbahn bricht die mit Sommerreifen bestückte Achse zwangsläufig früher aus und blockiert beim Bremsen sofort.

MPU ist die Abkürzung für "Medizinisch Psychologische Untersuchung" oder auch "Begutachtung der Fahreignung" (Bezeichnung im Straßenverkehrsgesetz). Die MPU ist eine Pflichtuntersuchung für alle Fahrer, die z.B. durch rücksichtsloses Fahren, Alkohol- oder Drogenkonsum auffällig geworden sind, oder mehr als 18 Punkte in Flensburg gesammelt haben. Bei der MPU wird die körperliche und geistige Eignung (z.B. Reaktionszeit) sowie bestimmte Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Zuverlässigkeit) untersucht. Wenn nach der Untersuchung alle Zweifel der Fahrerlaubnisbehörde durch die Befunde ausgeräumt sind, erhält der Fahrer seine Fahrerlaubnis zurück.

Dieses Fahrerassistenzsystem erkennt wenn der Fahrer müde ist und eine Pause braucht. Es warnt den Fahrer.